#65 Massimo Trombin – „Das schönste Lächeln ist ein Zahn, der zum Menschen passt“
Shownotes
Mailand oder Meckenheim – Hauptsache Italien! Dieser Ausspruch könnte einem in den Kopf kommen, wenn man die Geschichte von Massimo Trombin hört: Vor mittlerweile 40 Jahren folgte der gebürtige Mailänder seiner Liebe nach Deutschland. In Meckenheim, einer Kleinstadt südlich von Bonn, arbeitete der Zahntechniker zunächst als Laborleiter, bevor er zusammen mit Achim Ludwig das Labor „Da Vinci Dental“ gründete. Es folgten die „Da Vinci Creativ“-Fortbildungskurse, die das Konzept der „majesthetischen“ Arbeitsweise vermitteln, und die „Majesthetik“-Produktlinie. Warum man Qualität einen Namen geben sollte, was die zahntechnische Ausbildung in Italien von der in Deutschland unterscheidet und warum ihn der Renaissance-Künstler Leonardo da Vinci schon früh faszinierte, darüber spricht Massimo Trombin im Podcast.
SHOWNOTES
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Transkript anzeigen
00:00:04: Man neigt immer so ein bisschen eine Hengensternigkeit in seinem beruflichen Leben auch zu betreiben.
00:00:13: Man ist irgendwie fixiert und fokussiert nur auf das man tut, aber wenn man jetzt diesen Schritt einfach weiter denkt und das Ganze an jemand anderes abgibt und vielleicht nicht nur der Meinung ist wie ich das mache kann keiner sondern ein bisschen mehr zulässt Dann ist man dann für neue Idee und neue Gedanken einfach offen.
00:00:38: Ich pflege auch das Wort immer zu sagen, bei Patienten wir sollen eine asymmetrische Symmetrie schaffen.
00:00:46: Das ist eigentlich wie die Quadratur des Zirkels.
00:00:48: Es gibt es nicht!
00:00:50: Aber in Grunde genommen sind diese kleinen Macken, diese kleine Kleinigkeiten verälfen eine Arbeit unsichtbar zu machen.
00:00:59: Und wenn ich an der Arbeit unsichtbar geschafft habe, habe ich mein Job perfekt umgesetzt.
00:01:05: Herzlich willkommen zu Dental Lab Inside dem Zahntechnik-Podcast mit der Leidenschaft fürs Handwerk – mit Dan Krammer!
00:01:14: Dan ist studierter Zahntechniker und langjähriger Fachjournalist.
00:01:18: Seine Gäste sind Zahn-Technikerinnen und Zahntechniker die bei ihm erzählen warum sie für ihren Beruf brennen was sie inspiriert und was Sie anders machen.
00:01:30: Lasst euch anstecken.
00:01:33: Hallo und herzlich willkommen zu Dental App-Inside!
00:01:35: Ich bin Dan Krammer, spreche in jeder Folge mit einer Zahntechnikerin oder einem Zahntechniker über deren Herausforderungen, mutige Entscheidungen und die Liebe zum Handwerk und Beruf.
00:01:45: Heute möchte ich mal anders einsteigen – und zwar mit einem Zitat aus einem NdW-Hit von Ideal.
00:01:50: Deine blauen Augen sind so phänomenal, kaum zu glauben.
00:01:54: Ja sorry das muss jetzt sein denn genau das geht mir immer durch den Kopf wenn ich vor Maximiliano Trombina also kurz Massimo stehe Ob schonen seine Augen nicht blau, sondern durchdringend grün sind.
00:02:04: Und wenn man dann noch mit ihm spricht, dann ist man nicht nur geflasht von seinem ganz leichten italienischen Akzent, sondern vor allem auch von seiner Weisheit.
00:02:11: Wir treffen uns nicht oft aber wenn, dann hinterlässt dieses Treffen immer einen bleibenden Eindruck bei mir!
00:02:17: Also zu Gast in dieser Episode ist Massimo Trombin, Zahntechniker aus Meckenheim – mit wer hätte es gedacht?
00:02:22: Italienischen Wurzeln.
00:02:24: Massimo betreibt dort im Süden vom Nordrhein-Westfalen seit Damals, zusammen mit Zahntinikmeister Achim Ludwig gegründet dann nach der Trennung von seinem langjährigen Geschäftspartner,
00:02:35: z.B.,
00:02:36: umgewandelt in eine GmbH.
00:02:38: Massimo hat dental so einiges auf dem Kerbholz.
00:02:41: Nach seiner Ausbildung zum Zahnteinik in Italien verschlug es ihn, nach Deutschland genauer Hannover.
00:02:47: Nach diversen Stationen im Praxislabor und gewerblichen Labor gründete er da Vinci-Dental.
00:02:52: Gleichzeitig fing er mit dem Bereich Schulung an, die man sich mit den Da Vinci kreativ Fortbildungsseminaren intensiv widmete.
00:02:59: Insgesamt liest man aus einer beruflichen Wieter heraus, dass ihnen das Thema Wissensvermittlungen aber auch Konzepte und Philosophien sehr am Herzen liegen.
00:03:07: Als Stichwort sei hier das Majestätikkonzept für hochistetischen Zahnersatz genannt – Das Gegenstand der Fortbildungsseminare war und sogar in einer eigenen Majestädikprodukt-Serie gipfelte.
00:03:17: Die Philosophie, die hinter all dem Denken und Handeln von Massimo und Davinci dental steckt lässt sich eigentlich ganz einfach zusammenfassen.
00:03:24: Man möchte sich soweit wie eben nur möglich von industrieller Massen an- und Abfertigung abgrenzen.
00:03:31: Ach so!
00:03:31: Und natürlich kennt man Massimo auch von zahlreichen Veröffentlichungen sowohl Fachartikeln als auch Fachbüchern und Vorträgen.
00:03:38: Wenn TASMA also nicht Stoff für ein spannendes und kurzweiles Gespräch ist lasst ihn also rein in eure Gehörgänge.
00:03:46: Mikro an für Massimo Trumbin.
00:03:49: Lieber Massimo!
00:03:50: Ja, mein Stand das ist eine Ehre für mich hier dabei zu sein auch in dieser erlesene Gruppe ein Vorredner.
00:03:59: Das ist gigantisch.
00:04:01: Ich freue mich sehr dass das geklappt hat und bin gespannt.
00:04:04: ich habe sowas noch nie gemacht in meinem Leben und es ist das erste Mal und ich hoffe dass sich dann der Sache gerecht werde.
00:04:12: also würde mich wirklich stark wundern und ich finde es immer wieder faszinierend.
00:04:16: Und auch für mich eine Ehre, wenn dann Leute so einsteigen weil ich mir denke oh Gott!
00:04:20: Ich wollte ja nie einen Format schaffen das so den Eindruck hat weiß ich nicht eines, eines elitären Formates.
00:04:27: aber ja gut ist einfach wahrscheinlich der im Lauf der Zeit und der Gesprächspartner geschuldet.
00:04:33: Aber hey du gehörst hier rein also... Es ist eine Ehere für mich dass du dabei bist und mir auch sofort signalisiert hast Wow, cool.
00:04:41: Und ich kenne es und meine Kinder kennen den Jingle.
00:04:48: Super!
00:04:49: Also dann lass uns gar nicht lange hier noch in ehrenvollen Momenten schwelgen sondern starten oder?
00:04:57: Ja gerne sehr gerne.
00:04:58: Und zwar mit Frage eins.
00:04:59: Lass uns ganz kurz zu deinen dentalen Wurzeln zurück nämlich nach Italien.
00:05:04: Du hast dort nach deinem Diplom als Zahntinniker im Jahr fünfundachtzig ein Jahr an der Universität Meilan studiert.
00:05:10: Wie kam das und was hat es damit auf sich?
00:05:13: Ja, also dass in der Tat ich muss ein bisschen vielleicht in die Zeit etwas noch weitere zurückdrehen.
00:05:25: Und zwar zu dem Beginn eigentlich meine zahntechnische Karriere.
00:05:30: Ich hatte begonnen in Mailand In den Instituto Cesare Correnti.
00:05:37: Das ist eine eine Zeittechnikerschule.
00:05:42: Damals wollte ich eigentlich nicht unbedingt Zeittechniker werden, aber ich wollte viel mehr an der Kunsthochschule mal meine Karriere beginnen.
00:05:54: Meine Mutter hat mich davon letztendlich davon abgeleitet weil sie meinte Künstler sind eigentlich hier eher dann, wenn die dann tot sind erst dann richtig beruhmt und vielleicht die nachfolgende Generation von profitieren.
00:06:16: Deswegen sagte sie macht lieber etwas was vielleicht Kunst- und Technik verbindet und guckt ja das einfach an.
00:06:22: Zeittechnisch könnte eventuell was für dich sein.
00:06:25: Ja und hier da habe ich einen Tag einfach so hineingeschnuppert in dieser Berufsschule.
00:06:32: Und ich habe festgestellt in Italien, in den Berufsschulen für Zeintechnik wird sehr viel mit Kunst letztendlich gelehrt und zwar die ersten anderthalb Jahre war sehr viel.
00:06:53: Also Zähne in allen erdenklichen Formen wurden dort reproduziert.
00:06:59: Und es hat mich schon eher gefallen, diese Sachen weil das hatte ich schon ein bisschen was mit Kunst zu tun.
00:07:07: Mit dem eigentlichen Ansinnen ja cool
00:07:10: und dann habe ich begonnen.
00:07:12: aber dann stellte sich sehr schnell fest dass alleine nur dieser Theorie.
00:07:18: wir haben Wie du vielleicht nicht weißt, in Italien kein Dualsystem wie in Deutschland.
00:07:23: Also bei uns beginnt man mit der Zeintechnische Schule.
00:07:31: Reine Theorie Praxis wird nur zweimal die Woche pratiziert in einem ausinteren Dentallabor aber das ist einfach zu wenig.
00:07:42: also danach bist du letztendlich nie in der Lage Zähne zu rekonstruieren ... für Patienten.
00:07:48: Also es ist einfach sehr, sehr theoretisch alles.
00:07:50: Erfolgesogen halt mit klassische Kunsthandwerk?
00:07:54: Das finde ich irgendwie faszinierend!
00:07:55: Aber halt nicht mit diesem... dann das im Labor umsetzen.
00:07:59: Schrägstrich unter uns der als ich ja quasi die deutsche zahntische duale Ausbildung durchlaufen habe du hast nicht in der Gipsküche gestanden.
00:08:09: Ja wobei, wobei.
00:08:10: dann hab' ich tatsächlich gedacht okay jetzt musst du aber was tun.
00:08:14: und dann bin ich auf der auf der Suche eines Dental-Labor gegangen in Mailand und habe ich dann tatsächlich eine Stelle gefunden, nach der Schule.
00:08:27: Und im Labor wurde ich dann aufgenommen als ... Ja, Fußabtreter fast.
00:08:35: Also ich war der kleinste Nenner in diesem Labor aber es war für mich schon gigantisch dass sich dann die Möglichkeit überhaupt hatte tatsächlich Arbeit an Patienten zu sehen und die entstehen diese Arbeit zu verfolgen.
00:08:51: was allerdings noch dazu zu sagen ist das so eine Ausbildung.
00:08:58: der was letztendlich nicht unbedingt der Regel konform ist, wurde nicht entlohnt.
00:09:07: Ich habe kein Geld bekommen und ich hab meine vier-fünf Stunden nachmittags immer dort verbracht.
00:09:13: aber so dass sich dann praktisch festgestellt haben besser als nichts.
00:09:19: und am Weihnachten und Ostern bekam ich da ein hunderttausend Lire das sind so ungerechnet ungefähr wie jetzt fünfzig Euro.
00:09:27: Und ich war stolz wie Oscar natürlich, mein erstes verdientes Geld beruflicher Natur.
00:09:34: Aber dann stellt sich heraus, dass ich das Geld nicht mal vom damaligen Chef bekam sondern meinen Vater hat und mich bei Laune zuhalten.
00:09:44: Zugeschoben!
00:09:45: Zugeschobend
00:09:46: bin Chef diese hunderttausend Leere Und er hat mir die dann sozusagen an Weihnachten übergeben.
00:09:58: Ja, nach vier Jahren Ausbildung hatte mich dann allerdings auf die Straße gesetzt weil er hätte mich praktisch offiziell zahlen müssen und er hat sich den nächsten
00:10:13: engagierten Praktikanten genau so nennt man das ja heute Geholen.
00:10:17: Ja,
00:10:18: und somit war ich dann etwas frustriert und ein bisschen aufs Trotz habe ich gedacht naja jetzt musst du was tun?
00:10:25: Und dann hab' ich angefangen mit der Universität in Mailand und dann hab', ich mich dort angemeldet.
00:10:32: es gab zu den damaligen Zeitpunkten wir reden jetzt hier von Mitte der achtziger Jahre kein Numerus Klausus und sommit konnte ich mich sehr schnell dort für einen Platz bewerben Und das hat alles sehr, sehr gut geklappt.
00:10:48: Die ersten eineinhalb Jahre lief ganz gut.
00:10:52: Moment
00:10:52: für einen Platz als was?
00:10:54: Als bin ich dann als Student nicht.
00:10:58: Ich war Nicht-Zahntechniker in der Uni, sondern ich war Student.
00:11:00: Ich wollte Zahnmedizin studieren.
00:11:02: Ah okay, Wahnsinn!
00:11:03: Okay
00:11:04: und so hatte sich dann praktisch meine Scheine auch noch abgeliefert.
00:11:09: Dann bin ich während der Semesterferien nach Suditalien gefahren Und dort habe ich dann meine Frau kennengelernt und dann habe ich gedacht, gut.
00:11:21: Wenn man jetzt in ja mit einem Studienplatz natürlich kann man sehr schnell sich einvertrauen aber jetzt eine tolle Frau findet man nicht jeden Tag und deswegen habe befolgen und somit bin ich irgendwie nach Deutschland gekommen.
00:11:44: Ach so, deine Frau war dann quasi die Initialzinnung?
00:11:47: So
00:11:47: ist das genau.
00:11:48: Die hatte dich dann, neunzehnt, sechsenachzig oder war das dann?
00:11:51: Genau, sechsundachtzig bin ich dann erstmalig nach Deutschland mitgekommen.
00:11:55: Hast
00:11:55: du gedacht Studium ist ganz nice aber noch viel schöner verliebt und Schmetterlinge und dann...
00:12:01: Genau, so war es!
00:12:02: Ja, aber das ist ja wirklich schon auch krass, also das muss ihr dann eine große Liebe gewesen oder das da hatte ich dann aber Armors feier getroffen, dass gesagt ist okay.
00:12:11: Dann gehe ich auch noch mit nach Deutschland.
00:12:13: also
00:12:14: war alles so gesehen eine Fügung und ja Also wie gesagt also ein Studiumplatz kann man überall finden.
00:12:23: Das war mein Motto damals.
00:12:24: Aber eine tolle frau selten Und und da sind wir immer noch immer noch zusammen und das jetzt mittlerweile seit über vierzig Jahren.
00:12:33: also die absolut richtige Wahl.
00:12:36: Und dann, wenn man jetzt eben noch weitergeht in der Zeitstrange und dann sieht wie erfolgreich du dich da auch entwickelt hast.
00:12:43: Dann ist doch eigentlich alles perfekt.
00:12:45: aber einen Schritt nach dem anderen.
00:12:50: Noch eine frage.
00:12:50: du bist also quasi norditaliener.
00:12:52: Ich bin heute genau ich komme aus meiland ist
00:12:55: sogar wirklich gebürzig meilen
00:12:57: in meilen geboten worden.
00:12:58: und ja, die zeit die meisten zeit habe ich in meiner jungen in meilan verbracht zwischenzeitlich natürlich auch ins italien in urlaub.
00:13:09: Drei Monate lang dauert bei uns die Urlaubszeit von Juni bis September.
00:13:15: Ganz ehrlich, das ist der einzig gangbare Weg finde ich.
00:13:17: Das ist das, dass sich auch immer so bewundere... Ich glaube es gibt noch mehrere Südeuropäische Länder, die das ja so praktizieren.
00:13:29: Das finde ich einfach gut, weil es ist die beste Zeit um abzuschalten.
00:13:32: Alles andere ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.
00:13:35: Ja das ist eben das.
00:13:36: und dann ... Man merkt auch teilweise also wenn man jetzt so drei vier Wochen Urlaub hat kann man tatsächlich abschalten und wenn man diese drei Wochen sogar noch verdreifacht, dass ist natürlich gigantisch!
00:13:52: Das ist fast wie ein Sabbat was man durchlebt.
00:13:56: Das ist wirklich toll!
00:13:57: Weil dann eben auch dieses Gefühl, du befindest dich im Urlaub irgendwann aufhört und du einfach nur anfängst zu sein in diesem Zustand... Da kann sicherlich langweilig aufkommen aber das ist auch wichtig finde ich.
00:14:11: Ja, das
00:14:12: führt dazu.
00:14:13: Man muss sich eigentlich freuen wieder zurückzukehren.
00:14:16: Danke
00:14:17: genau.
00:14:19: Dass man dieses Licht, dieses helle Licht des Urlaubs dann irgendwann schon so Schatten bekommt und du wieder denkst okay nice aber jetzt will ich auch wieder was tun.
00:14:27: Jetzt will ich wieder produktiv sein.
00:14:29: So ist das.
00:14:30: Sehr schön.
00:14:31: Ach krass!
00:14:31: Dann bist du Meilener, dann bist du ja eh ein bisschen Klischee, aber das... Ich denke schon dass diese Stadt voller Kunst- und Kultur ist also auf so vielen Ebenen.
00:14:41: Das hat dann sicherlich auch irgendwie prägenden Einfluss auf jemandem insbesondere auf jungen Menschen Interessant.
00:14:49: Ja,
00:14:50: okay du bist also jetzt in Deutschland mit deiner frischen Liebe gelandet.
00:14:55: und wie ging es dann weiter?
00:14:57: Also unsere erste Etappe war Hannover.
00:15:00: Hannover damals war natürlich für Nadja eine wichtige Etape.
00:15:08: sie ist Ballett-Tänzerin vom Beruf.
00:15:13: Also sie hat den Grunde genommen in Hannover an der Musikhochschul Hannover studiert und somit war ich eigentlich sozusagen zwanzläufig mit Hannover verbunden.
00:15:28: Damals konnte ich mich direkt an der medizinische Hochschule auch anmelden, das hatte ich ja auch getan.
00:15:36: Ich hatte nämlich die Möglichkeit durch meinen Studiumplatz in Italien Deutschland das vorzusetzen.
00:15:46: Ah, cool!
00:15:47: Allerdings ja ich konnte dann natürlich überhaupt kein Deutsch.
00:15:52: also es könnte wie man unschwerlich erkennt kann ich das immer noch nicht so richtig aber das ist natürlich mein ja sag ich mal so ein bisschen auch meinen Markenzeichen.
00:16:04: Ist dein
00:16:05: Akzent?
00:16:06: Ja, das ist mein Akzent.
00:16:07: Und da habe ich dann von der damaligen Direktion erfahren, dass ich erstmal entsprach Kurs natürlich belegen musste und das habe ich auch getan.
00:16:22: Das hat vier Monate lange gedauert im Sprachlabore sehr, sehr octeknologisiert und sehr schön alles.
00:16:32: allerdings in diese vier Monate konnte ich keine Scheine abliefern.
00:16:37: Das heißt also ich konnte keine Prüfung machen und somit bin bei einer Zwischenreise nach Italien bin ich dann einkassiert worden von den Behörden, weil ich mein Militärdienst absolvieren müsste.
00:16:53: Und somit war ich wieder ein Jahr weg.
00:16:55: also das heißt vom Ende sechsunachzig bis siebenundachtzig war ich in Italien wieder und habe mich mein Militärdienst absolveriert.
00:17:06: Somit war auch mein Studiumplatz noch futsch?
00:17:09: Und da kam ich dann wieder zurück nach Deutschland und muss sich von vorne anfangen.
00:17:16: Da meine Eltern nicht so wohlabend waren und sind, habe ich gedacht, jetzt muss ich doch was anderes tun.
00:17:24: Das war damals die Zeit der erste große Gesundheitsreform von Norbert Blum Und er hatte damals dazu gebracht, dass viele Dentalaboren unheimlich viele Techniker gesucht haben.
00:17:43: Die goldenen Zeiten von denen man immer hört?
00:17:45: Genau!
00:17:46: Da bin ich einfach in ein Dentalabor gelandet und dann habe ich erst mal erfahren wie man in Deutschland arbeitet.
00:17:52: Das war am Anfang einen kleinen Schock ehrlich gesagt.
00:17:58: Du bist dann eben in Deutschland... ...hast dich dann gesettelt, bist geblieben und hast dann nach diversen Stationen also soweit greife ich jetzt voraus in Praxislaborn und Laboren.
00:18:11: Dich dann zusammen mit Achim Ludwig selbstständig gemacht.
00:18:14: Wie kam das denn?
00:18:15: Und was war da dein Antrieb?
00:18:17: Das ist ja schon auch wieder eine nächste große Nummer!
00:18:21: Also das war tatsächlich so dass wir in Hannover eine schöne Zeit hatten meine Frau und ich.
00:18:27: damals waren wir noch nicht vereiratet aber wir erwarteten eine Tochter.
00:18:33: Sie ist geburtig aus Bonn und ihr Wunsch war in Bonner Raum zu entbinden, damals war der Vater ägyptischer Botschafter in Bonn Doppelstattler, also ägyptisch und deutsche Staatsangehörigkeit.
00:18:59: Und dann hat sie eben gesagt so wie Resolut wie Sie ist, hat sie einfach mich tatsächlich ohne meinen Wissen in verschiedenen Laboren hier in Bonneraum
00:19:12: an der Welt
00:19:13: angemeldet, genau.
00:19:15: Und damals war das so, dass man einfach eine Annonce aufgegeben hat in den anschlägigen Zeitungen und sie hatte dann geschrieben, Zeittechniker sucht neue Wirkungskreis im Bonneraum und da ist ihr da, der haben sich unheimlich viele Labore gemeldet und er hat sie mir einen Stapelbriefe auf dem Tisch geworfen in der Notfall und sagt ja, such dir was aus!
00:19:38: Und somit hatte ich tatsächlich dann einige Bewerbungen Gespräche gehabt.
00:19:43: In einem Labor bin ich in den Ehe von Bonn, hier in Mackenheim gelandet als Laborleiter.
00:19:51: Ja und so war das die Geschichte, dass ich erst im Bonn gelandete.
00:19:54: Das ist ja wirklich alles super crazy!
00:19:56: Aber immerhin so weil sie hätte auch dir irgendwas zum Abendessen vorsetzen können.
00:20:00: du schläfst plötzlich ein, wachst auf und bist in Bonnen.
00:20:03: Genau!
00:20:06: Ja, also sie hat zweimal sozusagen meinen Schicksal signiert.
00:20:12: Einmal mit dem Weg nach Deutschland und dann von Indieneralp-Deutschland, von Hannover nach Bonn.
00:20:18: ja und da war ich wie gesagt Laborleiter eines Labor mit so einem Dreißigmann.
00:20:22: Betrieb war das.
00:20:26: Die hatten eine Filiale und der Achim Ludwig war damals Filialenleiter von dieser Filiale.
00:20:32: Natürlich haben wir uns immer wieder ausgetauscht, das war so ein einmal im Jahr mit der ganzen Belegtschaft eine Reise gehabt.
00:20:48: Damals war noch sehr viel Geld in der Kasse und dann konnte man sich was leisten.
00:20:53: Dann sind wir nach Paris mit den ganzen Mitarbeiter.
00:20:56: Laborausflug,
00:20:57: wow!
00:20:57: Ein Laborausflug genau.
00:21:00: Und im Paris, Achim und ich haben wir angefangen so ein bisschen uns etwas näher kennen zu lernen Ja und stellten wir fest, also beide waren natürlich als Laborleiter immer so ein bisschen der Punchenball innerhalb der Belegschaft.
00:21:19: Also man ist irgendwie mal so einen Puffer zwischen Chefkunden und Mitarbeiter und kriegt man von allen immer eine reingewurkt.
00:21:31: Und da war echt so dass wir tatsächlich etwas frustriert waren vor einer Situation.
00:21:37: Das musst du ja so vorstellen, dann.
00:21:39: Du bist bei mir zum Beispiel in einem dreißigmalen Labor.
00:21:45: Du hast nur eine reine Kontrollfunktion.
00:21:47: Du kannst ab und zu mal ein paar schöne Arbeiten machen für bestimmte Kunden aber eigentlich hättest du immer dein Kopf für die gesamte Belegschaft.
00:21:55: das heißt du verkaust auch etwas was unter dem Ständen nicht unterprozentig weil du kannst nicht alles unterpozentig umsetzen bei einem großes Betrieben.
00:22:04: Kompromisse muss man machen
00:22:07: Und somit war auch teilweise auf den Ummut von den Kunden und da musste es zu trotzdem irgendwie die Arbeit schon reden.
00:22:15: Das war irgendwie frustrierend, das war nicht so mein Ding.
00:22:19: Da habe ich einfach gedacht, jetzt muss sich was ändern.
00:22:22: Der Achim war in der gleichen Situation und haben wir beschlossen gemeinsam Davinci Nintal zugerunden.
00:22:28: Ein wunderschöner Cliffhanger.
00:22:30: für die nächste Frage, nämlich fast untrennbar mit dir ist dein Labornahme verbunden.
00:22:34: Da wie ein Schiedenteil.
00:22:35: Ist es zum echten Brand geworden?
00:22:38: Warum ist der berühmteste Universalgelehrte der Renaissance Namenspatron geworden?
00:22:42: Doch hoffentlich nicht nur weil er wie du aus Italien stammt!
00:22:47: Also, wie ich am Anfang gesagt habe.
00:22:49: Ich komme aus Mailand und wir haben im Mailand-Zentrum gewohnt – meine Eltern und ich.
00:22:55: Einzelkind nachmittags, nach der Schule bin ich immer ein bisschen rumgeschlendert und in den Nähe wo wir gewohnten waren war Santa Maria de la Grazia Und das ist der Ort wo Leonardo da Vinci das letzte Abendmal letztendlich gemalt hat.
00:23:14: Das war eine der berühmtesten Werke von Leonardo da Vinci.
00:23:18: Und in Santa Maria de la Grazia war damals nicht so beliebt wie heute und dann konnte man einfach ganz normal reinkommen und sich dann die Werke und diesen wunderschönen Gemälde anschauen, das hat mich immer so fasziniert!
00:23:32: Ich fand er immer so genial und schräg gegenüber.
00:23:36: ist das Museo da Vinci oder habe ich echt Nachmittage darin verbracht, um mir diese Werke und diese schüpferische Kraft dieses Menschen angeschaut.
00:23:50: Das hat mich so von Anfang an so begeistert.
00:23:54: Und dann habe ich mich ein bisschen auch mit der Sache gefasst in denen ich dann auch seine Werke oder seine Schrifte, besonders die Schriften zum Malerei weil ich eben Künstler werden wollte, mir durchgelesen habe Und da habe ich festgestellt, dass es sehr viele Parallelismen zwischen seinen Schaffens und die Zahntechnik gibt.
00:24:21: Also zum Beispiel, der hat immer plädiert, bevor man ein Werk beginnt, dass man eine Skizze erst mal erstellen muss.
00:24:31: Und das ist genau das, was wir letztendlich auch tagtäglich tun.
00:24:34: Wir beginnen unsere Arbeit – wir haben eine Vision und wir versuchen diese Vision in Form eines Waxhubs für den Patienten darzustellen.
00:24:43: Das ist eigentlich nicht anders als das, das ein Künstler bevor er überhaupt mit seinem Kunstwerk beginnt macht.
00:24:52: Dann waren auch so Sachen wie zum Beispiel in dem man seinen Wissen weitergibt, hat man die Möglichkeit der, also Leonardo da Vinci hatte unheimlich viele Schüler.
00:25:04: Also er hat nicht alles seine Werke alleine geschafft.
00:25:07: Genau wollte ich gerade sagen, das ist ja quasi wie auch eine Marke gewesen und die hatte natürlich dann sicherlich auch so meinten müssen, also so in seine Philosophie reinholen durch Techniken, die er vermittelt hat dass sie arbeiten konnten, dass er sagen kann ja das ist ein Davinci.
00:25:26: So ist es genau und das hat auch dazu beigetragen dass er eben seinen Können und sein Wissen ummittelbar einfach zugänglich gemacht hat für Schüler, für Praktikanten und das hatte letztendlich sein Stellenwert noch gesteigert und gleichzeitig, und das ist ein aus den Mund in der Ronaldo da Vinci entstanden.
00:25:52: Er hat gesagt, indem ich meinen Wissen weitergebe bin ich frei für andere
00:25:55: Gedanken.".
00:25:57: Und es ist natürlich sehr interessant dass man neigt immer so'n bisschen Ernsternigkeit, auch eine Hengensternlichkeit in seinem beruflichen Leben zu betreiben.
00:26:16: Man ist irgendwie so fixiert und fokussiert nur auf das man tut.
00:26:19: Aber wenn man jetzt diesen Schritt einfach weiter denkt und das Ganze an jemand anders abgibt und vielleicht nicht nur der Meinung ist wie ich das mache kann keiner sondern ein bisschen mehr zulässt Dann ist man dann für neue Idee und neue Gedanken einfach ja, einfach offen.
00:26:41: Und das war für mich auch ein Teil meiner Philosophie und deswegen haben wir uns da Vinci den Tal als Namengeber uns zugelegt.
00:26:50: Achim war genauso ein begeisterter DaVinci-Fehra und somit haben wir gesagt dann nennen wir unseren Labordavincident da.
00:27:01: Und es gibt auch noch einen Grund, was nicht unwichtig ist in dem wir ein Namen wählen, das mit uns nicht unbedingt zu tun hat.
00:27:13: Bieten wir die Möglichkeit unserer Mitarbeiter sich besser damit zu identifizieren!
00:27:18: Ja, weil keiner will einfach so ein Stempel auf der Stirn bekommen oder am besten so einen Branding auf den Arm.
00:27:25: Du gehörst... Ludwig
00:27:26: und Trombin Sonder Davinschildental Und das hat sich einfach so heraus kristallisiert in den Jahren dass wir dann Diderwinschi wurden.
00:27:36: Das heißt also ... Genau,
00:27:38: so kenn ich euch!
00:27:38: Also da war man ja schon fast manchmal geneigt, euch anzusprechen.
00:27:42: Ja genau, die Davinschis.
00:27:43: Damals
00:27:44: noch die Claudia.
00:27:45: Ich weiß nicht welche Aufgabe die bei euch hatte aber mit der hatte ich damals sehr viel zu tun und das war immer irgendwie so die Davinci sind.
00:27:51: Das ist großartig.
00:27:52: Ja, das ist sehr großartige.
00:27:53: Da
00:27:54: muss ich wirklich sagen, es ist eine wunderbare Erklärung dessen und jetzt im Nachhinein muss ich sagen einfach Grandiores weil da steckt ja auch soviel mehr drin eben Die Philosophie, da Wind schießt.
00:28:06: So ist das.
00:28:06: Weiter gedacht... Oh!
00:28:11: Jetzt wo man darüber redet übrigens.
00:28:13: Das ist so interessant weil da wird einiges auch klar und wir neigen immer irgendwie mit unserer Idee einfach schwanger rum zu laufen.
00:28:27: aber wenn man die verbalisiert, dann entsteht die Warekraft Sehr interessant.
00:28:34: Weil daraus steht es tatsächlich auf die Folgefrage, weil das passt... Also das ist einfach jetzt notwendig, weil da sind wir nämlich bei eurer Philosophie oder bei deiner Philosophies und irgendwie auch dann diesen Majestätikkonzept dass das alles irgendwie so nochmal filtert und dann zusammenführt.
00:28:54: trotzdem für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer da draußen was hat es damit auf sich?
00:29:00: Das war die klare Konsequenz von diesen ursprünglichen Gedanken, einen Labor zugrunden der losgelöst von den klassischen stereotypische Laboratoren.
00:29:14: Ein Labor zu gründen wo eben etwas außerordentliches stattfindet.
00:29:22: und da haben wir dann diese Wortschöpfung.
00:29:25: das ist Tatsächlich eine Wortschöpfung, dass es existiert nicht.
00:29:28: Den Namen Majestätik existiert in der Tat nicht aber dieser Name beinhaltet drei Grundprinzipien unserer Philosophie und zwar Königlich, Ästhetisch und Ethik.
00:29:41: also diese ethische Aspekt war für uns auch sehr wichtig weil wir wollten im Grunde genommen einen Konzept bieten eigentlich fast so wie ein Rezept Und damit auch nicht nur Zahntechnik, natürlich wir sind letztendlich Zahntechniker.
00:30:04: Aber wir hatten einen ganz anderen Anspruch gestellt und das führen wir nach wie vor an die Zahntechnik nämlich eine VMK-Krone zum Beispiel erzustellen, sondern eine Majestätikkrone.
00:30:21: Weil eine Krone gehört nämlich unserer Meinung nach auf den Kopf einer Regenten und nicht im Mund eines Patienten jemals in Szene.
00:30:29: Sehr gut!
00:30:30: Und das ist das was eben dazu beigetragen hat dass wir dieses Wort als Grundkonzept und Leitfaden für unsere Arbeit gewählt haben.
00:30:46: Das heißt also auch in unseren Rechnungen, da erscheint nicht Krone auf Zahn eins-eins sondern es... Da steht Majestätik Krone Eins Eins.
00:30:59: und ja das hat sich so weit etabliert dass die meisten sagen ich möchte gerne eine Majestädik Kronne haben.
00:31:07: hier in der Region.
00:31:11: Wir gucken, wir haben uns natürlich auch sehr vieles von den Größten angeschaut.
00:31:18: Es gibt also zum Beispiel die Firma Levis.
00:31:24: viele verkaufen Jeans.
00:31:26: es gibt so viele Jeans auf der Welt.
00:31:28: aber Levis hat einen Namen an seine Jeans gegeben.
00:31:31: man verbindet immer automatisch etwas mit den Namen und das Es ist einfach.
00:31:38: Erinnert
00:31:39: sich an dieses, oder dieses ikonische Shirt.
00:31:41: Ja weiße Shirt mit dem großen Levi's-Ding.
00:31:44: Das
00:31:44: ist
00:31:44: eigentlich pervers das zu tun ohne dafür Geld von Levi´s zu bekommen.
00:31:49: aber du bist richtig stolz drauf diesen Brand so raus.
00:31:51: also okay ja verstehe.
00:31:53: Und dass man muss immer und es ist auch was ich dann viele Kollegen auch versuchte auch nahezulegen Qualität ist ein dembaren Begriff.
00:32:09: Also jeder behauptet von sich aus, dass der Qualität liefert und das sollte man auch hinter seine Produkten stehen.
00:32:17: aber ganz wichtig ist wenn man der Qualitäter auch einen Namen gibt und diesen Namen sollte in Verbindung gebracht werden mit diesem Produkt weil das sind die Grundzüge des Marketings.
00:32:34: Wenn man wenn man nicht versucht etwas einzigartig zu erschaffen, ist man irgendwann ein ja so ein enormiertes Produkt.
00:32:46: Ein standardisiertes Produkt und man kann sie nicht von der breite Masse dann abheben dadurch.
00:32:50: Und genau das hat ihr eigentlich schon der Renaissancemeister damals verstanden?
00:32:54: So ist es!
00:32:55: Und da schließt sich echt der Kreis und das ist wirklich die Konsequenz wie du so schön gesagt hast all eurer Gedanken Ideen, die sich da so gebündelt haben.
00:33:05: Das ist euch echt gut gelungen!
00:33:08: Ich habe den Eindruck und bitte verbessere mich wenn das nicht stimmt... ...das ist schon regelrecht ein Anliegen von dir war mit dem Da Vinci Kreativ Fortbildungsseminar eben diese Philosophie in die Köpfe von Kolleginnen und Kollegen zu bekommen.
00:33:20: Stimmt das?
00:33:21: Ja, das stimmt.
00:33:22: also plötzlich hat mir festgestellt dass viele Gefallen gefunden hatten an diesem Konzept Und es entstand auch noch eine Produktlinie, die wir dann eben eigentlich mehr aus eigenem Bedürfnis entwickelt hatten.
00:33:49: Weil es waren Produkte, die damals nur nicht auf den Markt gab.
00:33:53: und man stellt immer wieder fest okay das könnte eventuell noch was ja das Rad neu erfinden ist fast so möglich aber zumindest Accessoires die uns den Alltag ein bisschen leichter gestalten.
00:34:07: Und so entstand eben die Majestätiklein, wird von Pikoren vertrieben und das ist wirklich ein Erfolgsprodukt mittlerweile seit über mehrere Jahren, wird besonders in den Deutschsprachigen Raum vertreiben aber auch im Ausland.
00:34:26: Das hat eben ein bisschen unsere Bekanntheitsgrad auch etwas erhöht Und somit gippelte das Ganze natürlich auch in einer Form von, ja eine Veranstaltung.
00:34:41: Eine Veranstaltung die wir dann alle drei Jahren in der Vergangenheit angeboten hatten Und das machen wir immer noch jetzt und das ist eigentlich mehr so ein Art Klassentreffen.
00:34:52: Also da kommen alle, die uns am März gewachsen sind, die mit uns was zu tun haben, kommen dann und nehmen teil an diese meisten zweitägige Veranstaltung.
00:35:06: Und somit ist einfach eine, sage ich mal, so eine Art Fangemeinschaft entstanden.
00:35:11: Familie
00:35:11: bisschen auch?
00:35:12: Genau!
00:35:13: Die Tarinchi-Kreativfamilie.
00:35:15: Und das Davinci Creatives Seminar hat, es ist mittlerweile das siebte Mal stattgefunden.
00:35:23: Also das sind schon ja wenn man jetzt zusammenrechnet so einundzwanzig Jahren eher das erste mal.
00:35:31: Wir haben in Grunde genommen festgestellt dass bei diese Treffen natürlich eine eigene Synergie entsteht.
00:35:43: Also du merkst, da kommt dann viele die genauso ticken wie wir und da entsteht so eine Kraft an die Dynamik was so ein bisschen leicht vielleicht in Zukunft auch die Branche auch bis zum Mund denken gebracht hat und bringen wird.
00:36:05: Diese Form von Austausch Ungezwungen ist einfach eine tolle Sache.
00:36:11: Und wir hatten einmal sogar unsere Vorbilder sammelt dürfen, das war königliche Treffen und ja und es war bei ein Davinci Kreativ Seminar da waren alle unsere Vorbilder gesammelt und zwar angefangen von einem Willi Geller, Klaus Mütertis, Rainer Semsch Lokompatrik Ruten, Jörg Stück dann Jan Langner.
00:36:41: Die waren alle da.
00:36:42: Die schwere Gewichte.
00:36:45: Gigantisch!
00:36:46: Und ich hatte das Gefühl an den Tag also ich konnte meine Augen nicht glauben.
00:36:53: Also ich war so geflecht weil vor allem man hat immer so auch geschaut auf diese Ausnahme Talenten und man hat die ... auf eine Bühne gesehen, das war schon toll.
00:37:06: Ja und das war bei den letzten Da Vinci Kreativ Seminar... Das ist auch geschuldet durch Corona.
00:37:15: Jetzt wird nächstes Jahr das noch mal stattfinden aber jetzt hatten wir etwas eine längere Pause gehabt.
00:37:21: Der Letzte waren im Jahr zwei Tausend Neunzehn Und da haben wir dann das New-Kammerwettbewerb ins Leben gerufen weil es ist einen besonderen Anliegen vor mir, dass man einfach etwas für die Branche tut und das dann Leute, die sich trauen überhaupt in die Offentlichkeit zu referieren eine Bühne zu bieten.
00:37:44: Weil das ist einfach sehr wichtig.
00:37:47: und ja da sind eben aus diesen Kreisen jetzt mittlerweile schon einige guten Referenten rein gewachsen.
00:37:58: Und ja, das fühlt mich auch mit einem gewissen Stolz auch noch.
00:38:02: Das kannst du definitiv und es zeigt doch wirklich einfach dass dieser dein Lebensmodell, das sich schon ganz früh angebahnt hat, sich so konsequent fortgesetzt hat und du dir treu geblieben bist nicht einfach nur die Sache den Job zu machen sondern darüber hinaus auch was mitzugeben eben diese Verborrtheit abzulegen ... ein Ding zu bleiben, sondern... ... das weiterzudenken.
00:38:31: Also cool!
00:38:34: Echt toll.
00:38:34: und da muss ich auch immer an... Ja jetzt muss man ja sagen Ex-Kompagnor zurückdenken der ihr hattet ja immer so eine kleine... ... Show auf der IDS am Picot Entstand?
00:38:47: Und da habt ihr moderiert und der Achim hatte ja auch so eine besondere Art.
00:38:53: Und es war die IDS... Ich nenn's mal die KrisenIDS.
00:38:56: Da war kurz davor, der Crash.
00:39:01: Und da war ja schon so ein bisschen eine Unsicherheit und Achim hatte echt die Hutzpe damals und hat das Mikrofon in der Hand gehabt und sagt Das ist nicht unsere Krise.
00:39:11: Das ist die Krise der Gierigen!
00:39:13: Ich werde es nicht vergessen weil es mir so reingefahren und stimmt.
00:39:20: Was würde ich damit sagen?
00:39:22: Für mich war in dem Moment auch klar dass er das ernst meinte, dass ihr tatsächlich keine Krise hattet Weil ihr komplett anders eben auch an die Sache rangeht.
00:39:32: Und sicherlich merkt man einen anderen Stelle, sicherlich hat man das irgendwie gemerkt aber ... Ihr wart so optimistisch dass ihr gewusst habt mit eurer Philosophie werdet ihr da ohne große Narben rausgehen aus der ganzen Nummer?
00:39:44: Das stimmt
00:39:45: ja!
00:39:45: Ja, das war ... Das war ... äh ... ähm ... ... zwei tausendneun übrigens, ne?
00:39:49: Das war die Zeit wo alles ein bisschen in Banken geriet und ... Ich finde, Krise eigentlich kommt aus den griechischen und das ist Veränderung.
00:40:06: Also eine Krise kann auch was Positives haben.
00:40:11: Das regt auch zur Nachdenken zum vielleicht reflektieren seines Tuns vielleicht ein bisschen entweder verschärfen oder überdenken.
00:40:24: Und das ist wirklich sehr, sehr wichtig dass sowas passiert.
00:40:28: Ganz blöd gesagt wenn ich in Sumpf trete stecke ich in der Krise und dann muss ich mir ganz schnell was einfallen lassen, sonst versinke ich.
00:40:35: Ja klar!
00:40:36: Und weißt du?
00:40:38: Der Gedanken weil wir leben mittlerweile in einer Gesellschaft, wo wirklich diese Selbstbedienungsladenmentalität sehr ausgeprägt ist.
00:40:50: Und das soll alles so weiterlaufen und da soll überhaupt nichts passieren.
00:40:53: also ich bin wahrlich Der beste Beweis dafür, dass das Leben sinnoidal verleucht.
00:41:01: Also es gibt immer auch und nieder und immer wieder.
00:41:04: Und dann wo ein ganz tiefen Punkt erreicht ist, kommt wieder einen ganz zu hohen Gipfel.
00:41:09: Das Leben ist einfach schön deswegen weil das vielfältig ist und nicht eintönig.
00:41:16: Dass das eben immer exponentiell nach oben geht, es ist undenkbar.
00:41:22: Es gibt immer wieder kleinere Situationen, die dann eben dazu beitragen dass man einfach wie Phönix aus der Hasche noch größer und noch schöner herauswächst.
00:41:35: Das ist wie mit diesem was wir anfangs schon besprochen haben mit dem Urlaub.
00:41:38: drei Monate?
00:41:39: Genau da ist erstmal dieser Anstieg der Gipfel des Büßigangs und dann fängt es an langweilig zu werden
00:41:46: Genau.
00:41:46: Und dann kommt der Gipfel des Musikgangs, also der Gepfel der Arbeitszeit.
00:41:50: Das ist einfach wieder so und dann ist man wieder ausgepowert und da brauchen wir wieder Urlaub.
00:41:53: Also das ist einfach immer wieder gerne Prinzip.
00:41:56: Absolut!
00:41:56: In
00:41:56: Jahreszeiten spiegelt sich es wieder überall.
00:41:59: Ja, das stimmt.
00:42:01: Wenn man einfach denkt, dass man sich nicht aus einer Situation befreien kann, ist man selber blockiert.
00:42:14: Man muss einfach offen sein für alles Ganz wichtig.
00:42:17: Ach, Massimo ich hab schon gewusst das wird philosophisch.
00:42:20: Ich habe ja auch in der Einheitung gesagt es sind immer so kluge Dinge die du sagst und einen da so vielleicht gar nicht so mittelbar oder unmittelbar mitgibst sondern dass ist einfach dann so... Das wirkt und arbeitet in einem und dann vielleicht irgendwie über nächste Woche denke ich mir so oh Mann mega wobei jetzt auch schon viele mega Momente haben.
00:42:44: Aber wir galoppieren hier durch dieses Format und ich erschrecke gerade, wenn ich sehe dass wir schon bei den letzten beiden Fragen angekommen sind.
00:42:52: Ich kann es mir auch gar nicht... oder ich
00:42:53: habe das Gefühl das ist gerade seit fünf Minuten... Ja, dass
00:42:55: wir gerade gestartet haben, hab' ich was vergessen?
00:42:58: Nein!
00:42:59: Okay Maasimo dann muss es wohl so sein aber mal schauen was du da... klug ist.
00:43:04: darauf antwortest was es für dich gerade der absolut heißeste scheiß in anführungszeichen in der zahntechnik.
00:43:11: ja das habe ich mir echt mit dieser frage ziemlich auseinander gesetzt.
00:43:15: in der tat also Klar, jeder würde jetzt antworten K.I und die dentale Technologie, die sich jetzt weiterentwickelt mit Digitalisierung oder ja der perfekten Tarkis Mai also alle Zähne wie kachel nebeneinander.
00:43:41: aber für mich der heißeste scheiß ist letztendlich genau diese verbindung zwischen eine perfekte Zahntechnik gepaart, aber mit Menschlichkeit.
00:43:55: Also wir müssen nicht das schönste lächeln, es ist nicht nur weiße Kachel nebeneinander oder was wir aus Hollywood oder aus der Türkei oder hier auf Instagram sehr häufig sehen sondern einfach ein Zahn, der zum Menschen passt.
00:44:15: und Also wir sollen in Grunde genommen immer beherzigen, dass das was wir machen.
00:44:24: Wir können nun nämlich vieles Gutes erbauen und nämlich viele Schlechtes auch an den Patienten antun.
00:44:31: Und wenn man allerdings eine gewisse Ethik in seiner Arbeit und vor allem auch dem Mut zur Unperfektheit auch, weil ich pflege auch das Wort immer zu sagen.
00:44:46: Auch bei Patienten wir sollen eine asymmetrische Symmetrie schaffen.
00:44:52: Das ist eigentlich wie die Quadratur des Zirkels also es gibt's nicht.
00:44:57: aber in Grunde genommen da sind diese kleinen Macken und kleine Kleinigkeiten die verelfen eine Arbeit unsichtbar zu machen.
00:45:06: Und wenn ich an der Arbeit unsichbar geschafft habe habe ich mein Job perfekt umgesetzt Und das ist für mich der heißeste Scheiß.
00:45:14: Also es ist tatsächlich so etwas diesen Antlitz an den Patienten wieder zurückzugeben, dieses Gefühl von absoluter Zufriedenheit und Ammonie mit dem was ich erarbeitet habe.
00:45:34: Perfekt!
00:45:35: Da ploppt bei mir auch sofort dieser Begriff Majestätik auf
00:45:38: Genau.
00:45:39: Der verbindet das oder der bündelt ja eigentlich genau diese Ansinnen, diesen heißen Scheiß.
00:45:43: Meistetik?
00:45:43: Ja.
00:45:44: Wobei ich jetzt nochmal, da wollte ich noch mal drauf zurück, ich denke mal dieses meisteetik also dieses königliche ist nicht darauf gemünzt dass hier ein Königlichen Betrag dafür aufruft sondern dass ihr quasi den Patienten und Kunden als Königsseht oder
00:45:57: so ist es.
00:45:58: Also immer wieder das sollte uns vor Augen gehalten werden weil ich meine der Zahnarzt ist natürlich genauso eine sei mal Mittel zum Zweck, um den Patienten zu verhelfen.
00:46:11: Also wir sind dafür verantwortlich das was verloren gegangen ist wiederzurekonstruieren und der Zahnarzt bietet noch die Unterlagen dafür.
00:46:25: aber der Patient ist eigentlich der, der im Mittelpunkt steht und er ist eigentlich... Der Patient ist unser Kunde und nicht der Zahnerz.
00:46:36: Schöner kann man eigentlich diese Frage nicht beantworten.
00:46:38: Danke!
00:46:40: Dann sind wir schon mal in der letzten Frage angekommen bei der Namet-Frage, wer sollte da meiner Meinung nach mal mein Gesprächskast sein und warum?
00:46:48: Ja, also ich hatte auch natürlich den Stefan Frey auch gelauscht und zugehört.
00:46:58: Das war eine ganz tolle Folge.
00:47:02: Und der hat am Anfang dann Klaus Mitterties empfohlen.
00:47:07: Also in der Tat, Klaus war schon immer mein Mentor wenn man ehrlich ist.
00:47:14: Also ich bin nach Deutschland gekommen und das erste was ich gemacht habe, habe ich natürlich gesehen im Detail-Laborstand einer Nonce.
00:47:24: Klaus Müterties suchte ein Techniker und dann habe ich mich sofort beworben.
00:47:28: leider war die Stelle schon weg und ab dem Tag haben wir unseren Kontakt nie abgebrochen Und vieles in Davinci-Dental ist ihn zu verdanken.
00:47:41: Also es gibt sehr viele Klaus Mütter, die das in Davici-Dental enthalten.
00:47:45: Das ist Wahnsinn!
00:47:47: Alleine diese Art und Weise wie er mit den Patienten umgeht... ...die Möglichkeiten dem Patient etwas zu bieten womit er sich dann absolut also wirklich als König
00:48:06: fühlt.
00:48:07: Und das ist das, was ich dann von Ihnen gelernt habe und deswegen würde ich mich wünschen, dass der ja auch eine Folge diesen Podcast begleiten wird.
00:48:21: wenn man aber jetzt sage mal weil Klaus natürlich jemanden der schwer zu erwischen ist könnte eventuell etwas problematisch sein.
00:48:32: Es ist aber festgesetzt.
00:48:34: Also ich nehme das ernst, er ist auf jeden Fall fest gesetzt.
00:48:36: Er fängt das vor euch.
00:48:37: Du bist jetzt schon der zweite, der es glaube ich laut eben im Podcast wünscht, aber es wurde ja schon so oft an mich herangetragen und ich hatte auch ja... als ich ihn zuletzt besucht habe, hat mir das eigentlich auch, hatte er das auch gewünscht?
00:48:51: Ah, da bin ich schön!
00:48:52: Ja also er hatte das gewünschte.
00:48:53: Das ist ja das Beste was man nicht haben kann weil meine Sorge war dass er irgendwie vielleicht ein bisschen Angst vor diesem Format hat.
00:49:00: Ich hab halt immer noch auf dem perfekten Zeitpunkt gewartet.
00:49:02: Das darf man natürlich diesen Zeitpunkt auch nicht verpassen.
00:49:04: Also ich bin dran!
00:49:06: Sehr schön, sehr schön.
00:49:07: Ja wie gesagt es gibt auch wenn jetzt eine zweite sage mal Empfehlung aussprechen dürfte ist für die jüngeren Generationen weil natürlich bin ich gehöre auch mittlerweile auch zu den sag ich mal etwas älteren Hasen und natürlich Für den jungen Zuhörer.
00:49:33: deines Podcast wird wahrscheinlich auch nicht schlecht, wenn man auch jemand aus der junge Generation empfehlen würde.
00:49:41: Wäre die Julia Reichel von Kurt?
00:49:47: Weil die Julia, wir sehen uns regelmäßig übrigens in Tessendarlo.
00:49:54: Wir haben eine deutsch-bergische Freundschaft, das ist eine ganz tolle Sache, wurde dann von den Rutten ins Leben gerufen und Oliver Bricks ist dabei, Kurt ist dabei Dann Nikolaus Langner Rebekka Das ist ganz toll!
00:50:13: Also wir schulen uns gegenseitig holen wir uns auch noch Referenten.
00:50:18: Und Julia ist die Jüngste in der Gruppe, aber sie trägt extrem viel dazu bei dass wir einfach dann so ein bisschen etwas über den Tellerrand hinaus schauen und schauen erstmal ja wie ticken dann die Jungen und diese Verbindung?
00:50:35: weil sie hat das natürlich von der Muttermilch gesogen durch den Vater.
00:50:40: Kurt ist mich auch einer der ganz großen Ja,
00:50:43: es ist Wahnsinn.
00:50:43: Der Kurt ist gigantisch.
00:50:45: also wirklich wir sind im sehr regen Kontakt miteinander weil wir tauschen uns also regelmäßig aus.
00:50:52: Es ist eine der ja meine Ängsten mit denen ich mich dann über Zeintechnik austausche und die Julia hat aber diese Weitsichtigkeit bezüglich jetzt Digitalisierung und Wir sind nach wie vor Obwohl ich bei mir natürlich auch sehr stark digital aufgestellt bin.
00:51:16: Aber wir sind immer noch so ein bisschen... Ja, also wir belieben erst mit unserem Können und unseren Händen etwas zu erschaffen.
00:51:26: Und das ist natürlich in dieser schnelle Begezeit nicht mehr unselts bei diese Form.
00:51:32: Also der Kurt ist ja für mich auch immer so ein bissel so ein Advokatos Diaboli.
00:51:36: Der hat finde ich wie kaum einer die Fähigkeit den Finger in eine Wunde zu legen.
00:51:42: kluge, eindründliche Art.
00:51:46: Und dann eben genau das was ich so beobachte seine Tochter ein bisschen in einem Culture-Clash also sie weiß wo sie herkommt aber sie repräsentiert auch ein bisschen das Neue und irgendwie... Ich weiss es nicht mehr ob die jetzt richtig zusammenbringen aber neulich hatte er eben kurz wieder total mich geflascht mit zum Post.
00:51:59: den hätte man nämlich als eine leichte Provokation wieder sehen können und dann hat er das aufgelöst und gesagt das ist übrigens quasi monolithische Arbeit von meiner Tochter.
00:52:08: Also, man hätte da denken, der Kurs macht jetzt eine Ode an die händisch geschichtete.
00:52:14: Genau!
00:52:15: Fortzigtausend Layer-Krone.
00:52:17: nur so kann es funktionieren ne?
00:52:18: Du warst echt schön so?
00:52:19: ja genau das ist übrigens eine monolithische Krone von meiner Tauchzeit.
00:52:24: Ja großartig.
00:52:26: Aber man darf sich nicht verschließen.
00:52:32: Es ist wie Yimone Yang, also wo warm es auch kalt und da mussten wir uns einfach durchboxen.
00:52:39: Das ist normal.
00:52:40: Ja deshalb großartig.
00:52:41: dieser Name Julia hatte ich auch so bei mir im stillen Camerlein auf der Liste werde ich jetzt wirklich eigentlich direkt angehen.
00:52:48: ganz ehrlich das ist perfekt.
00:52:51: Massimo!
00:52:51: Wir sind durch mit unserer Episode.
00:52:56: Ich bin beseelt Und ja, super happy dass wir das gemacht haben.
00:53:02: Ganz mein Fall auch ist es Wahnsinn!
00:53:05: Es war sehr kurzweilig – ich kann nicht jetzt glauben, dass wir schon durch sind aber du schaffst das immer alle so richtig obwohl man eine gewisse Nervosität hat total in einem Wohnzimmeratmosphäre zu versetzen.
00:53:22: ganz toll.
00:53:23: Also das ist halt immer auch dem Gast geschuldet und wir haben ja vorher schon ein bisschen gequatscht.
00:53:28: Und ich habe gesagt, also wir können jetzt starten!
00:53:30: Ich war noch nie so ready für dieses Gespräch und es ist wie ein Telefonat finde ich.
00:53:38: Ja und wir kennen uns mittlerweile dann seit mehr als vor zwanzig Jahren.
00:53:41: ne?
00:53:41: Das ist schon Wahnsinn
00:53:43: muss man auch mal so sagen... ... erwähnt hätte, aber gedacht hat er vielleicht lieber nicht.
00:53:49: Zum Thema Kreativseminar hattet ihr mir ja auch so relativ früh... ...so einem Greenhorn angeboten die Moderation eures Seminars und da hatte ich echt die Hosen voll.
00:54:00: Das kann ich dir noch mal sagen weil das war so... Oh mein Gott!
00:54:04: Ja
00:54:04: aber das settest du meistreues wahrscheinlich genauso gemanagt wie deinen Werdegang und ein Podcast jetzt.
00:54:11: Aber ich habe einen echten Perfektionismus und ich finde nicht schlimmer Als wenn ... Klar, man darf auch ein bisschen verkacken.
00:54:22: Aber ich find's nicht schlimmer als wenn man einen schlechten Moderator sieht und die gibt es häufig.
00:54:28: Ich weiß ja auch, dass ich von meinem Beruf geschuldet auf vielen Veranstaltungen war und dachte mir so einfach da hinstehen und den Lebenslauf lustlos runterzulesen wäre jetzt nicht mein Anspruch!
00:54:39: Und dann bin ich der Feind meines eigenen Anspruchs weil ich halt dann wüsste Oder ahne, wie viel Energie ich reinstecken würde um eine gute Moderation zu machen.
00:54:49: Und das hatte mich damals einfach irgendwie nicht... Da hab' ich mich einfach nicht gesehen!
00:54:53: Aber vielleicht jetzt?
00:54:54: Weil in dem nächsten der Winsche Kreativ Seminar...
00:54:58: Wobei ich auch wirklich finde es gibt einen Unterschied ob ich jetzt so ein Podcast-Format mache oder ob ich auf einer Bühne stehe und da gibt's Leute die können es richtig gut.
00:55:09: Lass uns mal...
00:55:10: Ich wollte mich jetzt nicht hier so reinzecken, das hat's auf keinen
00:55:12: Fall gemacht.
00:55:13: Aber es ist gut.
00:55:14: Passt!
00:55:15: Es passt schon.
00:55:16: Massimo, du bist echt großartig.
00:55:18: Vielen Dank.
00:55:19: Sehr gerne.
00:55:20: Das war mir eine Freude.
00:55:40: Also vielen Dank fürs Zuhören.
00:55:42: Wenn ihr mehr über Massimo und seine Philosophie erfahren möchtet, der sollte die Quintessenz zahntlinig im Auge behalten und auf jeden Fall einen Blick in die Show Notes werfen!
00:55:51: Alle Links und Adressen findet ihr in den Shownotes.
00:56:13: Ich sage tschüss und bis zum nächsten
00:56:27: Mal!