#67 Julia Reichel-Kann – „Die eigentliche Leistung ist doch, dass ich komplexe Fälle plane“

Shownotes

Sie kennt die Zahntechnik von Kindesbeinen an, denn die Grenzen zwischen Familienleben und elterlichem Betrieb waren fließend. „Wir waren immer mittendrin“, sagt Julia Reichel-Kann über ihre Kindheit. Sie ist sich des Privilegs bewusst, durch ihren Vater Kurt Reichel von klein auf mit renommierten Zahntechnikern in Kontakt gekommen zu sein. Heute ist sie selbst Zahntechnikermeisterin und Mitgeschäftsführerin der Reichel Zahntechnik GmbH & Co. KG. Sie bedient ihre Kunden von einem der beiden Standorte des Familienbetriebs aus. Wie es war, mit der Zahntechnik aufzuwachsen und im eigenen Betrieb den richtigen Platz für sich zu finden, warum es für ein gutes Ergebnis auch auf den Zahnarzt als Partner ankommt und was ihre persönliche Messlatte ist, darüber spricht Julia Reichel-Kann im Podcast.

SHOWNOTES

• Mehr Info und Kontakt zu Julia Reichel-Kann über: Moselschleife-DTC (Dental Training Center)

• Paläoanthropologie Senckenberg Museum

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Transkript anzeigen

00:00:03: Es ist mir unbegreiflich, dass man sagen wir mal hingeht und einen ganzen Kiefer abschleift.

00:00:10: Und vorher nicht weiß wo man hinterher hin will.

00:00:13: also das sind so Sachen wo ich sage da hilft mir doch die beste Technologie oder die beste Bemaltechnik oder das beste Material nix wenn ich keinen Plan habe.

00:00:26: Ich bin mir durchaus bewusst darüber Erfahrungen nicht bekommen werden, weil die Industrie so gute Arbeit leistet.

00:00:35: Also wenn ich jetzt mal sehe das ein Zahntechniker der früher geguckt hat dass das Käppchen so dünn ist wie es geht und bloß kein Opaker drauf und lieber noch eine Schulter dran gebrannt und dann einen vollwertigen Zahn geschichtet hat mit sämtlichen Massen die die Schublade hergibt sage da kann Ich gerne wollen aber diese Erfahrung werde ich ja nie sammeln Einfach, weil die Industrie bereits Sachen in der Lage ist zu fertigen.

00:01:03: Die

00:01:08: ich veredle letztlich.

00:01:28: Was sie inspiriert und was Sie anders machen.

00:01:32: Lasst euch anstecken!

00:01:35: Hallo und herzlich willkommen zu Dent Lapin-Side, ich bin Dan Krammer und spreche in jeder Folge mit einer Zahntechnikerinnen oder einem Zahntechniker über deren Herausforderungen mutige Entscheidungen und die Liebe zum Handwerk und Beruf.

00:01:47: Heute zu Gast ist Julia Reichelkann, Zahntenigmeisterin aus dem schönen Rheinland-Pfalz.

00:01:52: Reichl?

00:01:53: Ja richtig.

00:01:54: Julia ist die Tochter von Kurt Reichl, der namenhaften Zahntenichter aus Hermeskeil Einer meiner Helden.

00:02:01: Doch in dieser Folge soll es nicht um Kurt, sondern um seine Tochter Julia gehen – ewiges Thema bei Kindern bekannter Leute!

00:02:07: Du bist doch die Tochter von?

00:02:09: Und dennoch muss es auch ein wenig um Kurt gehen oder vielmehr um das Generationsthema und Stichworte wie Nachfolge

00:02:15: usw.,

00:02:16: denn wenn ein Kind in die Fußstapfen eines Elternteils tritt dann ist das immer mit gewissen Themen verbunden.

00:02:22: In Julius Leben war die Zahnlinik omnipräsent.

00:02:24: Als Kind fuhr sie bereits mit dem Fahrrad durchs Labor und lieferte so Material von Mitarbeiter zu Mitarbeiter.

00:02:30: Erste Botenfahrten für Papas Labor also.

00:02:33: Zudem waren des öfteren zahntechnische Legenden im väterlichen Labor, unterstellt sich die Frage was zum Neugierige Kinderohren da alles aufgeschnappt haben?

00:02:41: Später den Stützredern entwachsen war sie der meine echten Korea-Fahrten dabei und hat so schon von der Pieke auf den Umgang mit den Kunden erlebt und viel über Kundenbindungsmaßnahmen gelernt.

00:02:52: Trotz alledem wollte sie eigentlich Hebamme werden.

00:02:55: Doch die Bedingungen für diesen Beruf waren derart miserabel, dass sie dann doch den Weg in die Zahntechnik einschlug – und zwar im heimischen Betrieb.

00:03:03: Im Jahr zweitausend war das!

00:03:04: Und so schlimm kann es nicht gewesen sein, denn Julia arbeitete noch bis zu zwei tausend neun als Gesellin im Väterlichen Labor bevor sie kurz zur Kimmel-Zahntechnik nach Koblenz wechselte….

00:03:14: …und zweitausendzehn die Meisterschule in Freiburg.

00:03:16: in Vollzeit antrat diese zweitausendeelf

00:03:18: Abschluss.".

00:03:19: Seit Jahrzehnte ist sie zusammen mit ihrem Vater und einer weiteren Partnerin in der Geschäftsführung auf der Reichels Zahntechnik GmbH, spezialisiert auf hochindividuellen Zahnersatz.

00:03:30: Freut euch so wie ich auf Julia Reichel kann und diese Podcast-Episode!

00:03:34: Ich bin mir sicher dass gerade viele jüngere Zuhörerinnen aber auch die älteren Semester ihre Ohren spitzen – denn das Thema Nachfolge hat es in sich.

00:03:43: Was einem Scheimer die Wiege gelegt wurde, entpuppt sich oft als echte Challenge.

00:03:47: mal hören, wie es Julia gegangen ist und wie sie es gemeistert hat.

00:03:51: Also Mikro an für Julia Reichelkahn.

00:03:54: Liebe Julia!

00:03:54: Hallo

00:03:55: Dan!

00:03:56: Es ist so weit... Wir sitzen schon uns gegenüber muss man sagen weil das ging jetzt tatsächlich alles recht fix und ich muss an der Stelle auch nochmal sagen super dass du so flexibel warst und uns das dann so unkompliziert ermöglicht hast.

00:04:12: Weil von der Episode mit Massimo Ja, dem Name-Dropping das er da betrieben hat bis jetzt ist nicht wirklich viel Zeit vergangen.

00:04:21: Also ich freue mich total dass du ja gesagt hast und dass wir uns jetzt gegenüber sitzen.

00:04:26: Ich freue mich dass ihr angerufen habt und vor allen Dingen freue ich mich dass Massimo mich vorgeschlagen hat.

00:04:34: Wir sehen uns ja einmal im Jahr relativ regelmäßig in Belgien bei den Guttens.

00:04:42: Und ja, also ich war mega geerrt.

00:04:44: und auch dass du angerufen hast und gesagt hast meine Güte das könnte interessant werden.

00:04:51: Finde ich super!

00:04:52: Ja, man ist ja manchmal so in seinem Kosmos gefangen und dann grübelt man.

00:04:57: deshalb hatte ich auch irgendwann eingeführt, dass meine Gesprächspartnerinnen und Partner aufgerufen werden einen Namen zu nennen.

00:05:06: Ist ja nicht so, dass es da noch unbedingt dann so kommen muss.

00:05:08: aber das sind Inspirationen.

00:05:11: Da muss ich auch wieder sagen perfekt, weil du bestehst tatsächlich auch schon länger auf meiner Liste.

00:05:17: Ich habe so eine heimliche Liste aber man weiß nicht so wer mal richtig.

00:05:21: richtig wenn man den Einstieg da finden soll und dann finde ich es immer super wenn dann... Wenn man so ein Turbo bekommt oder wenn man eigentlich nochmal den Impuls gesetzt bekommen von einem netten Kollegen der gerade mit einem im Gespräch ist Und dann fängt man halt an sich auch näher damit zu befassen.

00:05:35: und je näher ich mich eben mit dir befasst habe in deiner Story dachte mir dass du Besser ist es eigentlich geeignet, ja.

00:05:42: Aber wollen wir schauen?

00:05:44: Ja genau!

00:05:45: Ich bin auch... Also wenn man mal so ein bisschen den sich dann damit auseinandersetzt was hat man denn zu erzählen?

00:05:52: oder was könnte denn interessant sein?

00:05:54: weil wie du das sagst man schwimmt hier so im eigenen Kosmos und man hat ja auch seine Sorgen und seinen Alltag Und dann denkt man so oh Gott was will er denn wohl hören.

00:06:04: aber ich lass mich mal drauf allen

00:06:06: Naja was willer hören.

00:06:09: Er will eigentlich nur die Julia hören.

00:06:11: Sprich, dass du dich so wohl fühlst das du hier erzählst.

00:06:16: und letztendlich habe ich da gar nicht so den großen Anspruch, dass sich das Ding aus dir rauskitzelt.

00:06:21: aber ich kann mir vorstellen, dass es sich einfach im Gespräch ergibt weil für mich der große AHA Moment war unser Telefonat in dem ich dich dann damit konfrontiert habe das und allein dieses Telefonate hätten wir eigentlich aufzeichnen können.

00:06:33: Und da war ich dann nachher so beseelt und dachte mir, die Julia, die rockt das.

00:06:37: Ich meine, wir haben keine Sorgen.

00:06:39: Wahrscheinlich liegt es gleich daran, nämlich lässt dich wunderbar als der Bogen spannen.

00:06:44: zu meiner ersten Frage, dass du dann doch schon ein bisschen wie in einer längere dentale Historie hast und schon einiges erlebt hast.

00:06:54: Nämlich... Ja, stimmt!

00:06:55: Ich muss das Bild von der Laborkurierfahrerin mit Stützrädern aufgreifen denn ich finde das einfach zu süß.

00:07:03: Wie hast du das damals alles erlebt?

00:07:05: Ja, sogar das Fahrrad war gelb.

00:07:08: Es waren gelber Pukki und ja also das sind so Sachen die man selber auch mal Revue passieren lässt.

00:07:18: Also letztlich wir sind ja im Labor aufgewachsen meine Schwester und ich.

00:07:22: Wir haben im Labor wirklich gewohnt.

00:07:24: Mein Kinderzimmer war hinter dem Büro meiner Mutter Und ja, letztlich war das ja normal für uns.

00:07:32: Also wir haben ziemlich genau gewusst wo die guten Süßigkeiten in welcher Schublade die liegen und haben auch gewusst dass die jeweiligen Mitarbeiter uns das verzeihen wenn da ein bisschen was weniger drin ist.

00:07:46: Ja das sind ja so Sachen.

00:07:47: also wir sind ja die ganze Familie dental bei uns.

00:07:51: Also gut, meine Schwester war nur ein kleiner Teil bei uns im Betrieb tätig, im Büro aber eben halt auch die weiß auch worum es geht.

00:08:01: Meine Tante ist Zahntechnikerin also letztlich bei uns.

00:08:07: das ganze Leben dreht sich darum schon immer.

00:08:11: und ja von daher gibt da so ein paar witzige Anekdoten ... eben passieren, wenn du in dem Labor groß hörst.

00:08:21: So wie diese Kurierfahrten oder... ...wenn ich ein bisschen Taschengeld gebraucht habe mit ein paar Löffel sauber gemacht.

00:08:27: oder ja wir wussten halt auch irgendwie okay da jetzt die Finger nicht dran halten keine piepsenden Öfen drücken oder lustige Lichter ausschalten.

00:08:42: Das hat man dann schon irgendwann mitbekommen, aber prinzipiell wir waren immer Teil vom Zirkus also wir waren nie irgendwie außen vor Wir waren immer mittendrin und immer integriert.

00:08:55: Wie gesagt du hast das ja auch schon gesagt bei uns saßen irgendwie Leute am Mittagsessentisch wo man halt wirklich sagt okay da haben andere vielleicht länger gebraucht bis man mal irgendwie ... den begegnet ist oder so, das war bei uns schon normal.

00:09:13: Und gerade wenn man so überlegt was hat man vielleicht mitbekommen?

00:09:18: Also ich glaube die Tragweite und die Wichtigkeit... ...und auch die Emotion, die es weckt bei den Leuten... Das kriegt man als Kind schon mit ohne da genau Details zu erfassen.

00:09:33: Weniges Thema zehn aber einfach wie emotional am Tisch Mit diesen großen Leuten der Branche mit dem Thema umgegangen wurde, das kann ich mir gut vorstellen.

00:09:43: Der Ton macht die Musik und dann wart ihr einfach da fasziniert.

00:09:48: was bringt jetzt hier gerade wieder so?

00:09:49: ... in Wallung, die Leute.

00:09:53: Ja also es ist halt schon so.

00:09:55: ich meine wenn du jemanden... Ich kann bis heute nicht verstehen dass jemand einen Job als ein Job sieht.

00:10:00: bei uns war das immer Emotion da haben die Augen geleuchtet oder... Da sind irgendwie auch... Ich mein man hat auch mal kontrovers irgendwie Sachen mitbekommen ne?

00:10:10: Dass man nicht einer Meinung war und das ist halt kein Nein to Five bei uns gewesen Das war Familienleben Auch schön!

00:10:19: Also Für mich, ich habe da immer gerne dabei gesessen.

00:10:22: Es war nie langweilig!

00:10:23: Ich stelle mir das auch total spannend vor und ich finde es auch so witzig das Bild also in dem Dentalabor.

00:10:28: Ich meine gut, es gäbe noch mal gefährlichere Orte, Schreinerei oder sowas wobei da riecht's ja dann so schön nach Holz.

00:10:37: aber wenn ich mir vorstellen wie heute teilweise... Und ich kann das aus eigener Erfahrung sagen weil ich bin ja auch noch ein Late Daddy Man nimmt mal diese Angst-Szenarien aufbaut, wo könnte sich das Kind verletzten und wie dann die Wohnung sicher gemacht wird?

00:10:49: Dass da irgendwelche Schubladen mit solchen komischen Magnetverschlüssen aufersehen werden.

00:10:54: Kletterschutz keine Ahnung, Badkantendinger... Und dann laufen zwei Kleinkinder oder Krabbeln oder was weiß ich, was fahr mit dem Fahrrad durch den Tarlabor.

00:11:04: Wo eben so viel ... mögliche Gefahren sind.

00:11:06: und wenn es jetzt gar nicht mal gefahren für Leib und Wohl, das Kindesinn sondern einfach sich drücken auf den Knopf, den sie nicht drücken sollten.

00:11:12: Genau!

00:11:12: Weil dann alle steht ja crazy.

00:11:15: aber auf der anderen Seite da lernt man von Anfang an dass man's eben nicht soll.

00:11:21: und was man soll kann ich mir vorstellen.

00:11:24: Ja, also ein Stück weit waren meine Eltern da entspannt.

00:11:27: Wenn ich mal so ... Ich hab ja selber einen Sohn, der ist neun Jahre alt, gell?

00:11:32: Der war nicht so teil im Labor einfach weil wir weiter entfernt wohnen.

00:11:36: Weil mein Mann einfach lieber Feuerwehrmann isst und ... Wer her

00:11:42: kann, ist Lieberfeuerwehrmann!

00:11:44: Genau, genau, ja.

00:11:47: Und von daher ... Also, der war halt nicht so im Zirkus mit dabei, ne, meinen Sohn.

00:11:54: Ich bin dann, wenn er da ist.

00:11:56: Der hat so seine Stellen wo ich entspannt bleibe aber er hat auch ein paar wo ich dann genauer hingucke und dann so denke oh da bitte nicht.

00:12:03: Und ja das sind halt Unterschiede.

00:12:07: wir waren früher Das war normal.

00:12:10: Ja also bei euch gab es keine so strikte Trennung zwischen Arbeit und Familie.

00:12:17: Es war schön Aber das war doch auch.

00:12:19: oder war das nicht auch belastend?

00:12:20: Oder habt ihr zumindest gezeigt dass bei dem, was dein Vater da macht nicht alles eitel Sonnenschein ist?

00:12:26: Ja klar.

00:12:26: Du kriegst natürlich schon auch mit dass es mal nicht rund läuft oder das.

00:12:32: also kann ich zum Beispiel erinnern, dass es auch Phasen gab wo... Also es gab eine Situation in der Gesundheitsreform Und da wusste man erst nicht, wie das so weiterging für die Zahntechnik.

00:12:49: Wir sind da ja rausgeflogen aus den Bezuschussungen und es war dann mehr Privatanteile.

00:12:57: Da haben meine Eltern uns mit einbezogen.

00:12:59: Die haben gesagt, Leute hier wir wissen nicht wieder sich das entwickelt, die goldenen Zeiten scheinen vorbei zu sein.

00:13:07: Wir schauen uns das mal an ist es Gott sei Dank anders gekommen aber ...

00:13:13: Da hat er echt wirklich in allen Belangen

00:13:15: voll dabei.

00:13:16: Man kriegt das mit natürlich, also gerade bei uns gab es ja... Also bei meinem Mann und mir ist zum Beispiel so wenn ein Gehalt wegfällt dann ist noch eins da.

00:13:27: aber bei meinen Eltern die haben ja alles auf eine Karte gesetzt.

00:13:31: Meine Mama war im Betrieb und die haben das zusammen aufgebaut.

00:13:35: und wenn das schief gegangen wäre dann erstens wir haben immer viele Mitarbeiter gehabt.

00:13:40: Mein Papa in großen Zeiten über dreißig Mitarbeiter gehabt.

00:13:45: Okay, krass!

00:13:45: Ja

00:13:46: und ja ich meine auch da du kennst der Freude und Leid ob jetzt gerade die Katze gestorben ist oder ob jetzt grad irgendwie Heirat ansteht oder solche Sachen das kriegst du genauso von deinen Mitarbeitern mit wie wenn du halt die Verantwortung einmal plötzlich spürst dass wenn dein Unternehmen nicht läuft dass es halt auch mehrere Leute treffen könnte.

00:14:10: Ja klar

00:14:11: und das sind halt echt Sachen wo ich sage also da ziehe ich den Hut davor, die diese Verantwortung so lange getragen haben.

00:14:18: Also ist Gott sei Dank immer alles gut gegangen.

00:14:22: fleißige leute ja

00:14:24: aber ja klar das ist dann irgendwann auch ein bisschen Wie eine Familie, also nicht nur eben dann für deine Eltern mehr als Mitarbeiter.

00:14:32: Sondern man wächst ja da auch zusammen und kriegt die ganzen Geschichten drum herum mit.

00:14:37: Umgekehrt natürlich auch für dich und deine Schwester hatte dir eine relativ große Familie.

00:14:41: Ich kann mir vorstellen dass man vielleicht schon auch mal traurig war wenn der eine andere gegangen ist oder so weil man den vielleicht besonders mochte.

00:14:48: Also eine ganz intensive Geschichte, in der ihr groß geworden seid.

00:14:53: Kriegst

00:14:53: du ja auch mit?

00:14:54: Also ein langjähriger ganz enger Mitarbeiter meines Vaters ist damals aus dem Unternehmen gegangen und hat sich selbstständig gemacht und das war für uns spürbar dass es meinem Papa erst mal von eine neue Aufgabe gestellt hat.

00:15:11: also ich weiß gar nicht wie alt ich war Aber noch richtig Kind.

00:15:15: Und man bekommt das dann mit, okay hier fällt eine Stütze weg und ja dann sind die Ressourcen wieder mehr von außen nach innen gegangen.

00:15:23: also die ganze Vortragssache wurde zumindest ein bisschen auf Eis gelegt und man hat sich wieder aufs Kerngeschäft konzentriert.

00:15:36: Wie das dann so ist, dass man also die Priorität war immer der Betrieb für meine Eltern.

00:15:43: Also auch die Verantwortung für die Mitarbeiter und ja da ging es eigentlich weniger ums Eigendarstellen.

00:15:51: Es hat sich dann quasi noch so einen Top ergeben weil da natürlich auch schon eine andere zusätzlich noch eine andere Denkweise eben da war über den Tellerrand hinaus und an sich arbeiten.

00:16:04: Und dann kann ich mir vorstellen, Vortrags- und Beitragstätigkeit deines Vaters auch so eingeschlichen.

00:16:13: Aber stimmt?

00:16:13: Ich habe seinen Vater immer als sehr geerdet trotz allem gesehen und

00:16:19: abgespeichert.".

00:16:20: Also, das macht eben Kot aus.

00:16:23: Aber jetzt vorsicht nicht, dass wir wieder zusetzt zu deinem Vater abkleben.

00:16:25: Der kommt auch noch dran!

00:16:28: Ja, ich bin gespannt...

00:16:29: Aber irgendwie auch wieder so ein krasses Bild, wenn ich das nochmal bemühen darf.

00:16:32: So eine Gesundheitsreform.

00:16:35: Julia du also jetzt musst ihr vielleicht dein gelbes Fahrrad noch zwei Jahre länger fahren?

00:16:39: Genau.

00:16:42: Das stimmt aber ich war sowieso.

00:16:44: Ich kann so Sachen die immer so bleiben und die immer irgendwie die sich nicht verändern.

00:16:51: Ich mag das eigentlich so eine gewisse Beständigkeit, ich bin immer ganz interessiert Menschen zu treffen, die sich freuen ständig irgendwas Neues auszuprobieren und immer irgendwie als Erster mit dabei zu sein.

00:17:05: Ich würde mir das für mich manchmal wünschen aber ich mag es halt gerne wenn uns so bleibt wie's ist und dass es halt ja es blockiert einen auch schon mal ne?

00:17:14: So dass man sagt hier jetzt aber mal den Hintern hoch was es so Neues gibt und beschäftige dich damit.

00:17:23: Ja, ja durchaus ist auch sehr oft irgendwie Thema dieses Podcasts wer sich nicht bewegt fällt oben ungefähr.

00:17:34: aber man muss da wie in allem immer ein bisschen die die Waage finden weil ich habe auch bei mir im bekannten Kreis Leute um das mal so salopp zu sagen die wirken für mich schon fast ein bisschen getrieben.

00:17:46: also Gerade gestern hatte ich so eine Diskussion mit einem guten Freund, der meinte dann so ja er und seine Frau geben sich eigentlich nur die Klinge in die Hand.

00:17:55: Ständig on the road.

00:17:56: Und dann habe ich gesagt also ich weiß nicht mein Modell wäre das irgendwie nicht irgendwie so nach Hause kommen und wir auch mal gemeinsam langweilen Ja ist echt gut.

00:18:08: und dann hab' ich aber auch sagen müssen Ich verstehe gar nicht warum ihr dann gerade so erpicht drauf seid irgendwie ein Haus zu kaufen weil eigentlich seid ihr für mich die Parade Menschen des Modells Mobile Home oder ein Tiny House und der Rest findet halt in der Welt statt.

00:18:21: Es ist ja auch okay, also es gibt ja so gewisse Lebensphasen.

00:18:26: Also es gab auch bei mir die Idee verpasst bloß nichts.

00:18:33: Guckt dir die Welt auch mal an, guckt vielleicht nicht nur Zähne.

00:18:37: Ich meine es hat wenn du Vor- und Nachteile von einer... ... Art aufzuwachsen.

00:18:43: Ansprüchst ist ja auch, es war ja auch sehr zahnbezogen, ne?

00:18:48: Also... Genau und von daher gibt's ja noch so viel mehr auf der Welt, dass man angucken kann.

00:18:55: Aber ja also das ist ich war da schon immer froh mit, sodass ich wusste was ich hab' und dass ich eine Basis habe und dass sich eine Base hab'.

00:19:06: Ich brauche das auch für mein Leben.

00:19:08: Die Konstante!

00:19:09: Ja genau Und von der ausgehen kann man ja dann mal ein bisschen durchdrehen.

00:19:14: Ich hatte auch immer so einen Jahr, das war ansatzweise wie dieses Live, dieses genannte Freundes und ich muss sagen es war toll.

00:19:21: aber lange hätte ich das nicht machen können.

00:19:23: Das hätte mich glaube ich zermürbt weil das ist schon anstrengend.

00:19:25: Ist

00:19:26: anstreggend?

00:19:28: Ja.

00:19:29: Aber ich habe mal reingeschnuppert!

00:19:31: Ja das muss man ja auch mal dass man weiß okay

00:19:36: das was man hat ist genau das richtige... ... toll findet und tatsächlich braucht, nicht nur in Illusionen.

00:19:42: Aber an der Stelle jetzt auch mal ein großes Hut ab an deine Mutter,... ... die ja dann eben... ...auch in der unternehmerischen Verantwortung war.

00:19:51: Ich glaube sie hat nicht die Zahntechnik gemacht, sondern eher so das Drumherum.

00:19:54: Und dann natürlich auch noch denke ich mal einen Großteil der Kehrarbeit übernommen.

00:19:58: Das heißt euch Mädels da versucht durch diesen Labor... ...alltag zu gleiten ohne dass ihr euch schwerst verletzt und euch nicht langweilt!

00:20:08: Genau.

00:20:09: Und du hast mir auch mal geschildert, dass es da so eine Art Kinderfreizeitprogramm gab, das deine Mutter bei euren Reisen, also die dann auch fahren geprägt waren, sprich Vortragsreisen des Vaters aufgestellt hat um euch immer eine schöne Zeit zu

00:20:26: schaffen?

00:20:26: Ja, das war auch so!

00:20:28: Wir sind oft mitgefahren immer wenn's ging von der Schule oder so und dann sind wir dabei gewesen in vielen tollen Orten, in Deutschland.

00:20:39: Wir waren auch... Ja es war auch mal Griechenland dabei.

00:20:42: das waren dann aber schon die Highlights irgendwie.

00:20:45: Aber für uns war eigentlich wenn mein Vater zu tun hatte ist meine Mar mit meiner Schwester und mir irgendwo hin gefahren.

00:20:53: Dann ist keine Ahnung ob's der Berliner Zoo war oder ob's dann irgendein Ausflug war der schon Kinder geprägt war.

00:21:04: wir haben eine Stadtführung.

00:21:06: Jetzt muss ich überlegen.

00:21:08: In Ulm gemacht und halt so Sachen, das vergisst man ja nicht.

00:21:15: Irgendwann in Rothenburg ob der Tauber gab es ein Haus da war ein Granateinschlag und den haben die restauriert.

00:21:25: also praktisch da war diese Metallkugel immer noch im Haus steckte da und die haben das in diese Stadtführung mit einbezogen.

00:21:34: Ja, so Sachen merkst du dir dann halt.

00:21:37: Das sind ja ... Keine Ahnung, es gibt zu viele Sachen die wir da erlebt haben.

00:21:43: Es war immer für uns was dabei aber auch immer abends selbst wenn dann diese Veranstaltungen waren oder sowas Sind wir als Kinder damit hin Also im Steigenberger noch schnell Papa im Schlafanzug gute Nachtsagen gehen und solche Sachen.

00:22:00: ganz normal.

00:22:02: Also wo man jetzt irgendwie sagt, da darf ein Kind nicht mehr hin oder so.

00:22:08: Das war für uns normal.

00:22:10: Voll gut!

00:22:11: Ihr wart einfach mittendrin im Zirkus.

00:22:13: Ich

00:22:14: finde ich jetzt von der Seite immer ganz interessant weil... ...ich bin ja auch schon ein paar Jahre Teil dieses Zirkuses und ich habe aber dann eher eben deinen Vater mitbekommen und die vordere Front.

00:22:24: Aber wenn ich über Nacht denke wie viele Geschichten wie deine da im Hintergrund abliefen was da so Was da so war, was für eine Bewegung war.

00:22:35: Wie das kleine Mäuse rumgerannt sind.

00:22:38: Ja letztlich war es so

00:22:40: süß.

00:22:44: Es war ja auch nachher als ich schon in der Zahntechnik war.

00:22:49: Letztlich habe ich unheimlich viel gelernt dadurch dass ich dabei war also dass sich geguckt habe was passiert da?

00:22:56: Was machen die Leute?

00:22:57: Ich war teilweise mit auf Vorträgen wo ich vielleicht den Kern der Sache noch nicht so erfasst habe.

00:23:03: Aber heute denke ich so, ah ja das war doch mal das und das.

00:23:07: oder wenn Dieter Schulz irgendwie mittags am Tisch sitzt?

00:23:11: Ich fand es cool dass diese Höckerbund waren aber ich hatte doch keine Ahnung warum das so war.

00:23:19: Also solche Sachen... Wenn der dann erzählt hat, was der vom Senkenberg-Museum alles erfahren hat und mit welchen Leuten er zusammenkam.

00:23:30: Und das war ja wie ein Märchenonkel für mich.

00:23:33: Ich

00:23:33: wollte grad sagen, der hat da mit einer Leidenschaft erzählen können über dieses Thema.

00:23:37: Dann war es auch wahrscheinlich wirklich egal, über was er da de facto redet sondern allein die Leidenschaft, mit der er dabei war, das hat einen so gefesselt.

00:23:45: Ja klar an Senkenburg, dann wurde's wieder etwas greifbarer.

00:23:48: Genau!

00:23:50: Ja, der hatte ja auch was zu zeigen.

00:23:51: Also es war nicht nur abstrakt.

00:23:54: Man hat Sachen sehen können wo andere dann irgendwie hinter einer Glasscheibe gucken müssen und damals erfasst hat man das mit Sicherheit nicht so was man da zu sehen bekommt.

00:24:05: aber das sind schon tolle Sachen gewesen.

00:24:08: also...

00:24:09: Voll warst du damals damit dabei beim Senkenberg Museum?

00:24:13: Nee, also wenn wir bei ihm zu Hause dann waren und dann hat er Sachen da gehabt die er dann auch zeigen durfte.

00:24:21: Das waren dann Dinge die er mit rekonstruiert hat oder so.

00:24:25: Dann hat er Bilder gehabt oder Videos gehabt oder ja es sind schon tolle Sachen.

00:24:31: Weil das ist eines der prägendsten Erlebnisse für mich gewesen hier in Benzheim-Arbeitskreis.

00:24:35: Das war ja der Arbeitskreis um Dieter Schulz und die NAT die Naturgemäße Aufwachstechnik und NFR Und die haben immer so Exkursionen gemacht, in Darmstadt war man mal sogar irgendwie bei hier unseren Naser.

00:24:51: In der Zentrale ist auch total abgefahren wo es ja auch im Hochpräzision ging.

00:24:55: aber am prägensten eben war dieser Besuch des Senkenberg Museums diese ganzen paleohistorischen Sachen irgendwie ausgestellt waren und da halt dann immer wieder aber auch diese Bezug zu zähnen zu Funktionsmustern in Zähnen und zwar von allen Tieren, die es so gibt.

00:25:16: Und dann eben der Professor mit dem er auch viel zusammengearbeitet hat.

00:25:22: Komme ich jetzt nicht drauf?

00:25:23: Der war auch so ein ultraleidenschaftlicher Mensch und der hatte eben einen Zahnwohl in so einer

00:25:28: Wüste... Kommt gleich

00:25:29: drauf!

00:25:29: Wenn

00:25:30: wir fertig sind weiß ich den noch.

00:25:31: Ja, das

00:25:31: weiß du Bescheid sehr gut.

00:25:33: In der Wüse als junger Student gefunden von einem Vorläufer des Homo sapiens, Sapiens.

00:25:42: Und in der Wissenschaft war es auch immer wichtig die dann eben einzuordnen in so einer bestimmten Evolution Stufe.

00:25:49: und um das aber letztendlich tun zu können hatte ein kleiner Höcker dieses Zahns gefehlt.

00:25:54: Ja!

00:25:55: Dann sind diese verrückten Studenten hingegangen und haben quasi die Wüste auf links gedreht und durchsiebt und sie haben diesen Höcker gefunden.

00:26:06: Wahnsinn ja!

00:26:07: Eine Stufe weiter als Lucy, ihr mögelt mich jetzt da draußen alle steinigen.

00:26:11: Dass ich irgendwie grad schlabe aber so in der Richtung halten.

00:26:14: Ja also ich fand damals total erstaunlich.

00:26:17: Der hat uns verschiedene Zahnreliäfs gezeigt und hat dann gefragt ja was hatten der gegessen?

00:26:24: Hat der war der Pflanzenfresser oder war der Fleischfresser?

00:26:27: und irgendwie so ein Abge... abrasives Gebüß, ne?

00:26:32: Da denkt dann jeder ja.

00:26:33: Der hat richtig hier einen Knochen abgenagt oder so.

00:26:36: und letztlich wissen die aus den Erkenntnissen, das waren Pflanzenfresser weil sie Erde mit aufgenommen haben.

00:26:50: durch den Sand, der da

00:26:51: drin war

00:26:51: ist es irgendwie so abradiert worden.

00:26:57: Mal so ein bisschen über den Tellerrand raus und vor allen Dingen, was da auch für Erkenntnisse erzielt werden.

00:27:03: Und also finde ich toll könnte ich heute noch zuhören.

00:27:08: Also das war für mich auch von dem ja ganz toll weil es hat dann auch den Blick nach außen mal ein bisschen geöffnet, wenn man ja schon so ein bissel in seiner kleinen Mini-Zahn Cosmos Bubble war Und ihr gezeigert, dass es so viel mehr als eben einfach nur der Zornmusson zu aussehen.

00:27:21: Sondern das waren auch teilweise kulturhistorische Geschichten.

00:27:23: da hat er nämlich auch mal erklärt, dass da so Zähne gefunden wurden von so einem Volk.

00:27:27: Da waren immer so Früchen in den Seitenzähnen und die konnten sich das nicht erklären.

00:27:33: Dann haben sie aber rausgefunden Die haben einen an Gewässer gelebt und haben natürlich viel vom Fischfang gelebt.

00:27:39: Das muss wohl was mit ... den Netzen zu tun gehabt haben, die geflochten haben und dann haben sie die wohl immer mit den Zählen festgehalten.

00:27:48: Und da hat sich das in ihrem Zahnmuster dann wiedergefunden weil das einfach bei denen Tag einen Tag aus.

00:27:54: Ja wir hatten mal zum Beispiel ein ... ... jungen Mann, relativ junger Mann, den haben wir rekonstruiert.

00:28:03: Da war ich aber auch, hab' ich nur zugeschaut, da war ich noch nicht selber aktiv... Der hatte die Zähne abgeknürt bis aufs Zahnfleisch, aber sonst alles ganz gesund.

00:28:14: Nichts war so.

00:28:15: und dann kam auch die Frage auf ja wieso?

00:28:18: was hatten der gemacht?

00:28:19: Was machten er von Beruf?

00:28:21: Und der war Motorradrennenfahrer... ...und wenn der in den Kurven da gefahren ist hat er die Zäne zusammen gebissen.

00:28:30: Er

00:28:30: hat sich in die Kurve gepresst angefangen.

00:28:32: Genau!

00:28:32: Und hat sich die ganzen Zähnen kaputtgemacht.

00:28:36: Ich weiß den Namen übrigens jetzt.

00:28:37: Ja?

00:28:38: Ottmar Kulmer.

00:28:39: Ah ja, genau.

00:28:40: Richtig!

00:28:42: Das war echt eine faszinierende Person.

00:28:44: also das fand ich ganz toll.

00:28:46: Ja krass jetzt muss ich aber einen riesen Sprung machen.

00:28:49: Mach mal.

00:28:51: Du bist jetzt kein Kind mehr.

00:28:53: du hast es ja auch schon angetitched dass du ja dann schon als Zahntinikerin dabei warst.

00:28:59: In dem Jahr zwei Tausendzehn bist du angetreten um den Zahnteinikermeister zu machen.

00:29:03: War da schon klar, dass du in den väterlichen Betrieb einsteigst?

00:29:06: Damals, ja.

00:29:09: Als ich die Meisterprüfung gemacht habe war eigentlich schon ... Also für mich war klar, ich will Familie haben.

00:29:16: Ich will ein Haus bauen eben diese Base erarbeiten und irgendwie war dann schon so... Also ich persönlich hab das zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so auf der Ampel gehabt weil ich immer gedacht habe, ich muss der fertige perfekte Techniker sein um zur Meisterschule zu gehen und da habe ich mich nicht gesehen und nicht gefühlt.

00:29:37: Aber in Bezug auf die Lebensplanung war dann irgendwie, wenn du das alles möchtest und ... Ja, dann sollten wir überlegen.

00:29:46: Wenn du in die Firma gehst als Nachfolge, dann brauchst du ein Meister?

00:29:52: Und so kam das zu dem Zeitpunkt also der für mich gefühlt eigentlich ein bisschen zu früh war.

00:30:01: Von daher war ich auch froh, dass sich das in Vollzeit machen konnte.

00:30:05: Ja, Hutab auch diesbezüglich.

00:30:06: Das finde ich nämlich bemerkenswert.

00:30:09: In Vollzeit das zu machen?

00:30:11: Ich find das mega.

00:30:12: wenn Leute das neben der Arbeit ist mir unbegreiflich wie das funktioniert.

00:30:17: Das ist mir unmengreiflich, wie es funktioniert und ich sehe einig dann aber den gangbaren Weg eben in Vollzeit weil da kann ich mich der Sache richtig widmen.

00:30:26: Also

00:30:26: für mich absolut der rechte Weg.

00:30:28: also Klar, man hätte es irgendwie geschafft.

00:30:33: Aber so war halt wirklich der Fokus komplett auf die Schule.

00:30:37: Ich war raus von zu Hause und nur für mich verantwortlich.

00:30:44: Letztlich war ich da mehr oder weniger zehn Monate abgetaucht.

00:30:50: Aber natürlich auch dann ... Der Rückweg war auch ein bisschen schwierig.

00:30:55: Du gehst als ... Also noch nicht mal familiär oder so von der Arbeit her, sondern im Bezug auf Standing in der Firma war es schon schwierig.

00:31:05: Du gehst als ja gerade ein bisschen irgendwie fertig grade mal die Ausbildung abgeschlossen, paar Monate gearbeitet, gehst weg aus dem Unternehmen raus bis zehn Monate mehr oder weniger nur so... Mal kurz Hallo gesagt oder mal irgendwie Material geholt Und du kommst dann zurück und bist Meister.

00:31:27: Das war schon schwierig auch so in der Firma, also du bist da schon getestet worden.

00:31:33: Ja klar!

00:31:34: Das ist ja schon eine Aussage.

00:31:37: Da hast Du dann einen Signier aufgedrückt bekommen... ...und glaub' auch man selber hinterfragt und ständig sagt, bin ich jetzt eigentlich ein Meister?

00:31:48: Obwohl ich es auf dem Papier bin?

00:31:51: Reicht das für die meisterliche Arbeit?

00:31:53: Ja, absolut.

00:31:54: Und ich schätze dich jetzt ja eh so ein, dass du auch eher so ein bisschen kritisch zu dir selbst bist.

00:31:58: also allein wenn du sagst, du fandest selber, dass es ein bisschen früh ist.

00:32:01: Ich kann mir aber schon gut vorstellen, dass Du viel gelernt hast und eigentlich auch sehr viel drauf hattest.

00:32:08: Aber wahrscheinlich, man isst sich selber immer der Ärzte.

00:32:13: Also ich bin da immer mein größter Feind.

00:32:16: Klar auch, ich sage mal Wenn du ja viel siehst und wir haben eben darüber gesprochen, was für ein Input man so bekommt.

00:32:24: Und dann ist das einmal die Messlatte.

00:32:27: Dann musste halt schon auch mal sagen okay, da muss die Leiter von unten nach oben gehen.

00:32:32: Also auch jemand der, sagen wir mal ins rechte Nest fällt, der fängt die Leitern von unten an.

00:32:39: Da braucht man irgendwie ... Man kriegt da nichts vererbt also...

00:32:43: Du musst fliegen können!

00:32:44: Ja, also ich meine man muss schon auch selber was tun.

00:32:48: Man hat natürlich die besten Voraussetzungen und... ...die mitzunehmen das ist mir durchaus als Privileg bewusst.

00:32:54: Also

00:32:56: ja.

00:32:56: Aber klar von gar nichts kommt nix.

00:32:59: Dann kann ich mich schon auch vorstellen dass man dann auch selber eben sich den Anspruch sehr hoch hängt, dass man dem auch dann irgendwie gerecht wird?

00:33:05: Ja

00:33:06: aber also ich sage mal so mir fällt das schwer, aber irgendwo man muss auch auf einem Teppich bleiben.

00:33:12: Ich bin da schon auch manchmal sehr streng mit mir, so dass man dann sagt ja meine Güte jetzt war halt die Krone also sie ist eingesetzt und ich mein das gibt's bei uns wie in allen anderen Laboren auch.

00:33:27: Es gibt auch mal die Krune wo wir sagen es ist gut gegangen.

00:33:31: Das ist nicht der Anspruch und mit Sicherheit nicht der Alltag aber es passiert.

00:33:39: Wir finden es hat nicht immer die perfekten Voraussetzungen sind sehr viele Variate Ja.

00:33:44: Und ja, schön dass du da so ehrlich bist.

00:33:47: Sitzen so viele tolle Leute an so vielen Tischen die nicht nach außen gehen weil sie genau die Probleme verspüren das sie sagen oh nee aber das kann ich ja nicht zeigen.

00:33:59: und achja wenn ich sehe was der Kollege dann also mein das haben wir alle und ich meine das macht uns auch besser.

00:34:08: irgendwie wenn wir nur durch die Gegend laufen würden sagen auch guck mal hier.

00:34:11: das habe ich aber toll gemacht.

00:34:14: Das war ja eine prägende Aussage von deinem Vater.

00:34:16: Ich glaube, das war sogar was wir damals im Labor besucht haben und dann Abstecher in diese wunderschöne... ich glaube es ist nicht sogar die älteste deutsche Stadt.

00:34:28: Älteste Stadt Deutschlands Trier?

00:34:29: Ja, Trier waren besucht und dann saß mir im Hotel und hat erzählt an der Bar dass für ihn eben die Fotografie damals der größte Lehrmeister war weil das ihm gezeigt hat, dass er noch so weit weg ist Damaligen oder vom jeweiligen ideal.

00:34:47: und das ist doch eine.

00:34:49: Das ist doch das Zeichen dafür, dass man eben sich nicht auf seinen Können vermeintlichen können ausruht sondern ständig da an sich und seinen Fähigkeiten arbeitet und dafür dann halt die schulungslose Dentalfotografie braucht um ein bis zu spiegeln.

00:35:02: Ja Also für mich ist es so, es gibt zwei Arten von Zahntechnikern.

00:35:09: Es gibt die Künstler und es gibt die Strategien.

00:35:12: Ich weiß nicht ob das wirklich so ist aber in meinem Kopf findet das statt weil ich sehe einfach... ...ich beneide immer Menschen die sehr künstlerisch sind.

00:35:22: Die Zahntechniker, die einfach schaffen alles auszublenden, was irgendein Zahnarzt gesagt hat.

00:35:29: Was irgendeinen Kollege gesagt hat, was noch die Kinder herumgelaufen sind und auch noch gesagt haben.

00:35:35: Und dann setzen sie sich dahin und künstlern einen Zahn zusammen.

00:35:41: Ich sitze da und staune weil ich denke wie machen die das?

00:35:43: Wie können die ihr Umfeld ausblenden?

00:35:47: Und ich bin halt mehr so der Strategie.

00:35:49: brauche Ruhe, ich brauche auch Informationen.

00:35:57: Ich bereite mich gerne vor also ich springe nicht gerne los sondern mein hast ja in der Vorbereitung gewerkt, ich brauch den doppelten Boden dass ich sage ich habe mich erstmal maximal um alles gekümmert und ja das ist so mein Ding Hinten raus erzählt ja das Ergebnis.

00:36:18: Ja, so dass ich halt sage okay hinten raus steht der Patient der im Vordergrund ist und einen Zahn haben will mit dem er sich wohlfühlt.

00:36:29: Der Weg dahin ist komplett unterschiedlich.

00:36:33: Wobei für mich die Frage ist ob es tatsächlich bei den vermeintlichen Künstlern bei denen alles leicht und luftig aussieht auch tatsächlich so ist?

00:36:39: Also ich sehe es ja also die Leute gerade.

00:36:43: Ja, einer meiner Helden ist Katrin Rode zum Beispiel.

00:36:48: Wo ich so sage ... Das sieht vermeintlich so leicht und einfach aus.

00:36:53: Und den Podcasts haben ja dann auch alle gehört.

00:36:57: Die Dämonen mit denen man da kämpft ... Also die Latte wird immer höher umso besser du bist.

00:37:05: Von daher find's immer wichtig ... Ich find's respektlos zu jemandem sagen, du bist ja so ein Talentierter!

00:37:13: Ja, du brauchst ja dafür nix machen.

00:37:14: Die fällt ja jede Krone einfach so aus den Händen.

00:37:16: Das ist Bullshit!

00:37:18: Also es stimmt einfach überhaupt nicht und der Anspruch steigt mit den Fähigkeiten die man hat.

00:37:24: und ja das sind halt so Sachen wo ich größten Respekt davor habe.

00:37:31: Ich denke irgendwo jeder findet seine Strategie.

00:37:35: Und für mich ist es eigentlich so dass ich sage Wirklich gut bist du als Techniker nur, wenn du einen Partner hast der mitmacht und der Partner ist halt bei uns im Beruf immer der Zahnarzt.

00:37:48: Und wenn du da schaffst ein Team zu werden... ...und wenn du eine gemeinsame Strategie entwickelst und sei es dass sie künstlerisch ist das man eben nicht so viel nachdenkt und vielleicht das mehr intuitiv angeht oder ob man sich einen Plan macht und den Stringent verfolgt, weil es einem die Sicherheit gibt.

00:38:09: Dann ist es egal das Ergebnis zählt nahe.

00:38:14: Und das an der Stelle auch nochmal, weil du das so schön kurz mal genannt hast ja im Vorfeld hast du gespiegelt dass dir eine Sicherheit und doppelter Boden wichtig ist.

00:38:23: aber ich muss auch sagen Es hat dazu geführt wie hier zusammensitzen und es überhaupt keinerlei Komplikationen gab und gibt auf dem Weg bis zu diesem entstehen des Podcasts, wir so eine unglaublich strukturierte stringente Person an unserer Seite wussten nämlich Julia Reichel die einfach auf die E-Mails reagiert hat.

00:38:44: Die Determine wahrgenommen hat, die dann ready war, die die richtigen Fragen gestellt hat.

00:38:49: und da muss ich sagen Hut ab!

00:38:51: Also so reibungslos ist das eigentlich jetzt in der doch schon langen Zeit die wir hier das machen seltenst passiert wirklich Total beeindruckend.

00:39:02: Kann ich dir jetzt an der Stelle spiegeln und wir haben uns ja auch schon beim Vorgespräch mehrmals versichert, dass wir da sehr ähnlich ticken.

00:39:12: Mir macht es das entspannter wenn ich mich am Tag selber dann auf das eigentliche konzentrieren

00:39:17: kannst.

00:39:18: Ja also zum Beispiel zwei auch so mache ich mir Notizen vorher oder habe ich hier irgendwie... Also wenn du hier meinen Ding sehen könntest Hier sind Notizen, aber ich hab noch nicht drauf geguckt.

00:39:31: Verdammt!

00:39:31: Da müssen wir jetzt mal zu den Notizen-Fragen kommen.

00:39:34: Ja, weil ... Aber weißt du, wenn ich das nicht gemacht hätte?

00:39:37: Dann wär's dann vielleicht doch geholpert und so.

00:39:41: Also hast du dich ja einmal durchgedacht selbst... Genau.

00:39:44: Wenn du vielleicht jetzt da nicht alles abliest oder so.

00:39:49: Aber es ... Du hast es mir im Kopf irgendwie.

00:39:52: Genau, du hast sich damit beschäftigt.

00:39:54: Und so macht es eigentlich auch also ... Ob das eine Moderation ist oder ob es beim Lernen damals war, habe ich alles nochmal in eigene Worte gefasst.

00:40:03: Ja, ich auch.

00:40:04: Und oftmals war's dann aber auch schon... Ich hab dann gedacht, Gott, ich hab' gar nicht auswendig gelernt!

00:40:08: Aber dadurch dass ich mich mit dem Stoff beschäftigt hab', ist alles wirklich mal ein Mikroschrift.

00:40:14: Das hab' ich mir nämlich auch verlegt.

00:40:16: Dann sind wir doch ehrlich, haben wir nicht alle Spicker geschrieben?

00:40:19: also?

00:40:20: Ja,

00:40:20: aber die Spicker habe ich dann gar nicht gebraucht weil bei einem Erstellen der Spicker war eigentlich ja schon der Lerneffekt da Aber es war ein gutes Backup zu wissen, das falls alle Stricke reißen hast

00:40:30: du.

00:40:30: Also ich wusste zum Beispiel wenn ich also ein Lehrer von mir hatte hat immer gesagt schreib die Spicker und dann legt er sie irgendwo hin und dann braucht er sie nicht mehr weil Ich wusste genau auf meinem Spicker wo das stand.

00:40:43: ja

00:40:44: also so und es ist ja voll

00:40:46: lernen durch spicken.

00:40:48: Also ich

00:40:50: hab's nie gebraucht, aber das sind so Sachen.

00:40:53: Wenn du einen ganzen Ordner komprimierst auf zehn Seiten vorne und hinten beschrieben, dann hast du es halt auch gelernt.

00:41:01: Richtig!

00:41:01: Ja ja sehr schön.

00:41:04: Okay jetzt machen wir wieder ein Sprung und zwar vier Jahre später, im Jahr zwei Tausend vierzehn Schrammets.

00:41:08: da bist du dann tatsächlich Geschäftsführer in der Reichels-Hantlinik GmbH.

00:41:12: Allerdings nicht als alleinige Nachfolgerin sondern ihr seid zu dritt dein Papa Sonja Ganz und Du

00:41:18: Genau.

00:41:19: Und auch nicht in Hermeskeil, sondern an der Moselschleife.

00:41:21: Genau.

00:41:22: Nur im Dentaltrainingcenter kurz DTC.

00:41:25: Genau!

00:41:25: Wie

00:41:25: kam das?

00:41:26: Ja, das war eine heiße Phase in meinem Leben also genau.

00:41:32: Also, aus dem Jahr zwei Tausend vierzehnt sind wir.

00:41:34: dann haben wir umfümiert.

00:41:36: Vorher war es ein Einzelunternehmen, dann ist eine GmbH und CoKG geworden ja die Sonja und ich im Prinzip parallel gestartet.

00:41:46: Also, eine langjährige Mitarbeiterin von uns hat... ...von der Pieke auf, von der Ausbildung aus alles bei uns gemacht und letztlich sind wir losgestartet und wollten das zu gleichen Teilen aufwachsen lassen Und mein Papa wollte immer ein bisschen mehr zurück und die Sonja und ich sollten übernehmen.

00:42:09: und letztendlich haben wir so gestartet.

00:42:14: Ja, bei mir kam halt dann die Familienplanung so ein bisschen auch dazwischen.

00:42:17: Was heißt so'n bisschen?

00:42:18: Ganz

00:42:20: ganz gibt's das kleine bisschen.

00:42:21: Genau!

00:42:22: Also, im Jahr zwei Tausendsechzehn bin ich dein Mama geworden und ja du merkst halt einfach... also die Sonja ist im positivsten Sinne ein Workaholic.

00:42:32: Also was die Frau leistet ist halt wirklich da muss man Hut vorziehen.

00:42:37: Das

00:42:38: kann nicht unterscheiden mehr.

00:42:41: Für mich ist es einfach so, dass ich sage, ich konnte das Pensum nicht halten.

00:42:47: Ob man wirklich nicht kann weiß ich gar nicht.

00:42:49: aber es war auch so... ...das Aufwachsen.

00:42:54: Das haben wir eben besprochen.

00:42:56: Ich habe halt auch gelernt, dass ein Unternehmen Raum einnimmt und ob ich vielleicht auch nicht bereit war zu Hause bei mir so zu haben Ja, das muss man schon vielleicht ein bisschen eingestehen.

00:43:11: Dass man dann sagt okay ich wollte das für mein Kind nicht so in der Intensität.

00:43:20: Bei uns war es ja auch anders.

00:43:21: Mein Mann ist kein Zahntechniker.

00:43:23: Genau, eine andere Setting.

00:43:24: Das hast du ja auch schon genannt?

00:43:25: Es ist einfach so genau und von daher ... Ich konnte das Pensum nicht mitgehen gerade dann in so einer großen Firma, wo man dann auch so eng zusammensitzt.

00:43:37: Also wir sitzen nicht in Abteilungen sondern also ein Hermeskeil ist das so, es ist ein großer Raum und ja du kannst halt nicht irgendwie als Chef dann eine halbe Stunde später kommen.

00:43:48: Das wird irgendwie wahrgenommen und dass sehen die Mitarbeiter und es wird gewertet ob man das jetzt wirklich will oder nicht.

00:43:56: aber das funktioniert da nicht Und für mich war es schon eine schwere Phase.

00:44:02: Wo geht's hin, wo finde ich meinen Platz?

00:44:05: Ich hatte immer das Gefühl so wenn meine Kollegen in Urlaub gehen dann war das schlimm die haben wir alles vorbereitet und Wenn ich in urlaub gegangen bin habe ich mir gedacht merken die überhaupt dass ich nicht da bin.

00:44:16: So ist natürlich auch quatsch aber so war es gefühl Es war auch so von der Erfahrung her, also die oberste Stelle war immer mein Vater.

00:44:26: Dann kamen die Sonja, die auch sehr akzeptiert zu dem Zeitpunkt schon war und ihre Sporen verdient hatte Und dann kam ich, der irgendwie auch noch ein bisschen mitgemacht hat.

00:44:42: Ja,

00:44:42: stelle ich mir schwierig vor diese Konstellation?

00:44:44: Ja also das war schon schwierig.

00:44:47: es war sowohl kommuniziert von den Mitarbeitern schwierig dass man so ja drei Chefs und wenn man denen fragt das so und wenn wir denen fragts so also ist halt so ein bisschen die Struktur gefehlt und letztlich habe Die Geburt und so die Zeit, die ich dann auch raus war.

00:45:05: Also es war gar nicht so lange weg sechs Wochen davor acht Wochen danach.

00:45:08: Dann war ich eigentlich schon wieder

00:45:10: zurück.

00:45:12: Ja ist ja auch nicht hundert Prozent aber ja Ich war war dann wieder da.

00:45:16: Aber das war für mich zu der Punkt wo ich gesagt habe okay dass hier fühlt sich nicht gut an Im großen Betrieb zu bleiben Und ja wir hatten hier unten die Räumlichkeiten also die Mose Schleife DTC hier in Leiven Ist eigentlich unser Fortbildungszentrum.

00:45:33: Also das war, wir haben hier acht Plätze Wir können hier vollwertig Fortbildungen machen und die Räumlichkeiten waren da.

00:45:44: Und mein Vater wollte so ein bisschen aus dem Hauptsturm raus und ist hier runtergegangen und hat hier seine Kunden bedient und gearbeitet.

00:45:54: und dann sagt er einmal so ja guckt ihr das doch mal hier unten an vielleicht will es ja hier sein.

00:46:01: Ich habe das gar nicht so richtig wahrgenommen oder ernst genommen, weil ich auch so dachte naja also wir haben ja gesagt wir machen das gleich und wir machen dass zusammen die Sonja und ich in Hermeskeil.

00:46:13: Und dann war ich letztlich eine Woche hier zu Besuch und dann bin ich nicht mehr gegangen.

00:46:22: Also ich hab sonntags meinen Kram gepackt in Hermskeil und war am Montag dann hier.

00:46:27: Es war auch für die Sonne eine schwere Zeit, muss ich echt sagen.

00:46:32: Das waren schon ... Ich glaub das war ein Nummer so.

00:46:35: damit hat ja keiner gerechnet.

00:46:37: Aber letztlich für mich war es das Richtige Wir haben zwei junge Meister oben in Hermeskeil.

00:46:44: Also mein Luxemburg ist bei uns nicht weit So dass man halt auch sagen muss Man muss attraktiv bleiben Man muss auch Möglichkeit bieten sich zu entwickeln Und letztlich im Nachgang betrachtet, wenn ich oben sitzen geblieben wäre, wär die Perspektive für die Jungs auch nicht da gewesen.

00:47:01: Wollt grad sagen, also strategisch bist du dir wieder super treu geblieben?

00:47:05: Weil das ist eigentlich der realistische Weg den ihr da jetzt gewählt habt.

00:47:11: Das hätte ich mir ja auch echt tatsächlich schwer vorgestellt.

00:47:14: Ja, ich könnte jetzt sagen es war eine Strategie aber es war reine Emotion...

00:47:17: Also für mich wirkt's strategisch, aber okay!

00:47:22: Aber ich kann den emotionalen Faktoren natürlich auch nachvollziehen.

00:47:25: Ja, es war schwierig muss ich schon sagen.

00:47:27: Also da habe ich schon eine Zeit gebraucht für mich neu aufzustellen.

00:47:31: heute sage ich ist alles toll Es ist gut Ich hab hier Freiheiten Ich kann hier meine Arbeiten ich mach vom letztlich Kriegsmodell noch gemacht und ab da mache ich die Arbeiten von A bis Z fertig.

00:47:47: ich betreue die bis zum Kunden.

00:47:50: Das ist eine ganz komfortable Arbeitssituation.

00:47:54: Ich meine, hinter dieser Wand hier vor mir ist unser Labor und da sitzen wir wie zu Hause im Wohnzimmer.

00:48:02: Also das ist hier nur Family, also es ist meinem Mam, meinen Papa und ich.

00:48:09: Und gut, meine Schwester...

00:48:09: Geht gerade so weiter!

00:48:11: Genau.

00:48:11: Meine Schwester ist ja nicht mehr bei uns, die ist der Liebe wegen nach Luxemburg gegangen.

00:48:18: Ja, also das sind halt so Sachen.

00:48:20: Wo ich sage wir haben es hier fein uns eingerichtet dass das ist schön und Ich hänge halt immer noch am großen davor mit dran.

00:48:27: Also wie gehören zusammen?

00:48:29: wir agieren auch so.

00:48:30: aber

00:48:30: hast dich da aus dieser ganzen

00:48:32: Genau, ich hab meine... Schusslinie

00:48:34: oder was weiß ich?

00:48:34: Was genommen und die können dann da freier agieren.

00:48:37: Und du kannst... Es

00:48:38: ist glaube ich auch... Ich habe nie mit ihr wirklich drüber gesprochen.

00:48:41: aber auch für die Sonja denke ich, die hatten Eindeutigkeit.

00:48:45: also die hat jetzt ihre Mannschaft

00:48:47: ja

00:48:47: und die hat ihre Kunden und die kann nach außen hin auch so agieren wie sie es für richtig hält.

00:48:56: und ich sage mal so die großen Sachen die stimmen wir ab.

00:49:01: Ja, Investitionen laufen zusammen auch wenn ich jetzt mal wie das sich dann im Urlaub bin oder sowas und Kunde von mir hat irgendwas.

00:49:09: Dann weiß es ist immer jemand da der ansprechbar ist.

00:49:14: Also ich denke es hat sich ganz gut geschüttelt

00:49:16: cool

00:49:17: ja

00:49:18: Das ist auch noch geklärt.

00:49:19: und jetzt bei der wäfe für alle Zuhörerinnen.

00:49:21: zuhörer schaut euch mal dieses dtc an.

00:49:24: wir packen dann link in die show notes.

00:49:27: Das ist natürlich auch ein ganz besonderer ort.

00:49:33: Die ältere Zahntinniger Generation, insbesondere die Legenden tun sich ja häufig schwer damit wenn der Fortschritt dazu führt dass tradierte Methoden einen anderen Stellenwert bekommen.

00:49:44: Nimmst du das auch so wahr und gab es diesbezüglich schon Diskussionen?

00:49:50: Bei uns eher nicht.

00:49:51: also ich muss das sagen ich ziehe da echt den Hut davor wie offen Mein Held noch ist.

00:50:00: Also ... Das sind so Sachen, wo ich sage, der hat immer die Nase irgendwie in den neuen Sachen.

00:50:08: Der sperrt sich nicht.

00:50:10: Ich hab das ja eben schon mal im anderen Zusammenhang angedeutet.

00:50:13: Ich habs auch gern wenn's so bleibt wie es ist.

00:50:15: Ja.

00:50:16: Also... Ich bin da eher ein bisschen vorsichtiger aber letztlich ... Ja, es ist bei mir eine Kombination muss ich ehrlich sagen.

00:50:25: also ich war immer mit neuen Techniken betraut.

00:50:28: Ich habe immer das Neuste vom Neuesten auch mit auf dem Tisch gehabt.

00:50:37: Wir waren ja Pilotlabor für einige Industriefirmen und auch, was Cut-Camp-Technik angeht, durfte ich von Anfang an immer mitmachen.

00:50:47: Ich hab die traditionellen Techniken gelernt, aber auch die Cut-cam-technik gelernt – von daher ... Ich kann das gar nicht mehr so trennen.

00:50:57: Also ich bin sehr froh, dass ich als Generation einfach qua meines Alters dahingehöre, da sich sage ich habe noch traditionell gelernt aber ich bin eigentlich mit den neuen Techniken gewachsen und von daher ist es für mich eine krandiose Zeit eigentlich in der ich lernen durfte Natürlich gepaart mit den Voraussetzungen, die ich hatte.

00:51:26: Dass sich jemanden... Also zum Beispiel man sagt ja immer so... Es gibt ja Leute, die immer was Neues brauchen, die neuen Input-Brauchung und mein Papa ist einer von diesen Menschen.

00:51:41: Der braucht immer irgendwie etwas Neues!

00:51:43: Und ich glaube irgendwie so die Art, dass ich sage, schon wieder was Neues.

00:51:50: Und das er sagt, guck mal da ist etwas Neues!

00:51:54: Das macht's irgendwie dann doch wieder beständig.

00:51:58: Witzig, dass du als die jüngere Generation des regulierenden Momentum bist und ein Papa

00:52:04: der

00:52:05: Inurator.

00:52:06: Aber ich hab dein Papa schon natürlich so wahrgenommen.

00:52:09: Und er und auch Sonja waren in Zeit lang für mich auch die Ansprechpartner, das zu einem ganz frühen Zeitpunkt was Kat Kramm und digitale Zahntänik angeht.

00:52:19: Ich

00:52:19: glaub bei uns stand damals eine Maschine mit der Seriennummer eins... Auf Fragen

00:52:25: Leute!

00:52:27: Also ich weiß, ich kann mich erinnern als Kind wir hatten eine Maschine bekommen Papkiste drüber und ich stand in einem Raum, wo kein öffentlicher Zugang war.

00:52:39: Also keinen Laborbereich.

00:52:41: Und ich wusste gar nichts damit anzufangen.

00:52:43: Ich bin da halt auch einfach drum herumgelaufen.

00:52:45: dann hat das so witzig geleuchtet und es hat ein bisschen geknattert und irgendwie so und im Nachgang war's eine der ersten Serikmaschinen also

00:52:54: ein Erlkönig

00:52:56: sozusagen.

00:52:57: ja also dass das sind halt schon Sachen wo ich sage ich glaube ... bin da auch verwöhnt, also ich musste nie wollen.

00:53:04: Es war immer da und ja... Ich bin schon ein bisschen in Sorge wenn das Ganze nicht mehr so von alleine läuft,... ... dass man jetzt auch sagen muss okay was gibt es Neues?

00:53:20: Jetzt muss ich dann doch mal selber gucken.

00:53:22: Selber gucken!

00:53:24: Ich denke das passiert dann in deinem Flow.

00:53:26: halt

00:53:27: Ja, es wird anders werden.

00:53:31: Das ist ja das Gute, wenn man so ein gutes Netzwerk hat und auch Leute kennt, dass man dann sagt, wie hast du das gemacht?

00:53:39: Oder halt dieser Freundeskreis in Belgien, sodass ich sage wir fahren da einmal im Jahr hin und ich bin noch nie zurückgekommen und habe gedacht, wäre ich mal besser zu Hause geblieben!

00:53:50: Es waren immer neue Sachen... Türöffner für mich dabei schon, wo man dann auch vielleicht mal selber durch eine Tür gegangen ist die aufgegangen ist.

00:54:06: Sehr gute Stichwort.

00:54:08: gerade in diesem Zusammenhang mit dem Freundeskreis der Belgisch-Deutschen Freundes Kreis ist es bei mir so ein bisschen aufgeploppt und da will ich auch ein bissel den Turn zu dir deiner Generation wobei du ja dann eher so ein bisschen in der alte Seele bist.

00:54:28: Beispiel Micro Layering oder Bemahlen, wie es einen Schicht-Guru zum oft gern Augenzwinkern betitelt wird?

00:54:34: Ich denke das der moderne Stress aber auch die zum Teil brutal anderen Vorzeichen in unserem Handwerk dazu geführt haben dass man um derartig smarte Arbeitsweisen und neu denken gar nicht mehr herumkommt.

00:54:45: Wie siehst Du das?

00:54:47: Ja sehe ich schon so.

00:54:48: also ich finde es wichtig sich mit den Dingen, die die Industrie für uns bereitet auseinandersetzt.

00:54:59: Die Bewertung obliegt ja dann jedem.

00:55:02: Aber ich finde wenn man so tolle Materialien bekommt und wenn so viel Gedankengut da drin steckt und so viel Technik und Technologie muss ich mich damit auseinander setzen.

00:55:17: Und das ist ein bisschen meine Idee dass Ich finde schon, dass ich das Beste aus dem machen muss was da ist.

00:55:26: Und wenn ich jetzt hingehe und sage okay ich bleibe dabei, dass sich sage ich mach mir ein dünnes weißes Käppchen oder eine Metallkeramik und löse das damit kann ich das mit Sicherheit.

00:55:40: aber ich versperr mich ja auch vor ganz vielen Dingen die letztlich schon ne gute Basis geben.

00:55:49: Und von daher ist es für mich schon so, dass ich sage.

00:55:52: Ich bin mir durchaus bewusst darüber, dass wir ein Stück weit Erfahrung nicht bekommen werden weil die Industrie so gute Arbeit leistet.

00:56:02: also wenn ich jetzt mal sehe das in einen Zahntechniker der früher geguckt hat Käppchen so dünnes wie es geht und bloß kein Opaker drauf, lieber noch eine Schulter dran gebrannt.

00:56:14: Und dann einen vollwertigen Zahn geschichtet hat mit sämtlichen Massen die die Schublade hergibt.

00:56:20: Ich sage da kann ich gerne wollen aber diese Erfahrung werde ich ja nie sammeln einfach weil die Industrie bereits Sachen in der Lage ist zu fertigen die ich veredle.

00:56:33: letztlich manchmal würde ich mir wünschen dass wir mehr Wüsten von unserem Keramiksystem, das noch lernen könnten.

00:56:46: Aber ich glaube halt, dass wir das was wir können mit den Materialien auch schon ganz gut machen.

00:56:54: und wenn ich dann sehe, dass man eine Krone bemahlen kann und je nach Umgebungssituation reicht es.

00:57:05: Man sagt, reicht hört sich so schlecht an.

00:57:07: Negativ behaftet.

00:57:09: Das meine ich gar nicht so.

00:57:12: Es sieht einfach natürlich aus?

00:57:14: Nicht fünfegrade sondern dass man wirklich sagt also wenn jemand sein Malsystem beherrscht und wenn er sich damit auseinandergesetzt hat und wenn der für sich das beste Produkt gefunden hat und da will ich keinen Produkt nennen.

00:57:28: Das muss jeder für sich herausfinden Wie flüssig mache ich diese Malfarbe?

00:57:33: Wie trocken muss die sein, brenne ich sie jetzt an der Phase zwischen oder kann ich noch weiter reinmalen.

00:57:40: Das muss jeder lernen und das ist auch nicht so einfach.

00:57:45: Sehr gut dass du das an der Stelle mal sagst weil das ist immer eine Gefahr wenn man eben von Bemahlen spricht dann so gewirrt ist es einfach.

00:57:51: Es wird ein bisschen abwertend.

00:57:53: Und das wird ein bissel trufgepinselt aber dass das eine neue Denkweise ist minimalerem Raum stattfindet als vorher, aber das deshalb nicht weniger komplex ist.

00:58:07: Das steht auf einem ganz anderen Platz.

00:58:09: Genau und letztlich dann ist ja so ein bisschen der eigene Anspruch ob man dann sagt okay ich bemahl das und bin fertig und damit es das Ziel erreicht und dass auch in Ordnung Oder ob ich dann sage, okay jetzt rühre ich da noch eine Masse an und hab noch ne Luster-Pace die ich dann darüber schichte in Form von... Mein Papa sagt so gern verkünstel dich nicht.

00:58:34: Werd' jetzt auch mal fertig.

00:58:36: Witzig!

00:58:36: Ich habe gedacht es geht auch andersrum.

00:58:39: So, das sind halt echt dann so Sachen wo ich dann sage.

00:58:41: Ich liebe dass wenn ich dann noch da ein paar kleine Details reinsetzen kann du kannst mir keine größere Freude machen wie einen Unterkiefer Seitenzähne die ich voll anatomisch an meinem Computer konstruiert habe Die ich dann koloriere und auf dich dann noch so kleine Würstchen drauf lege Und so da könnte ich da gar nicht den größten Spaß dran.

00:59:06: Und du kannst das auch sein lassen.

00:59:07: Also ich meine, es macht die Krone manchmal nicht besser oder schlechter aber mir gefällt's besser und ich finde der Patient hat das verdient dass da vielleicht dann doch noch irgendwie was Transparenz drauf liegt

00:59:21: und Du hast es ja auch verdient weil es ist dein Beruf.

00:59:23: Es ist deine Leidenschaft und ich mach das

00:59:25: total gerne.

00:59:26: Das soll ja auch Spaß machen und man soll ja nicht zum Bemaler werden Seelenlos veredelt, sondern mit den Möglichkeiten die im Verfügung stehen.

00:59:36: Ob das jetzt wirklich hunderte Schichten und Hundert Massen sind oder eben diese smarten Pasten?

00:59:42: Damit soll man ja gerne handieren.

00:59:45: Ja ich finde halt es steckt ja auch ein bisschen mehr dahinter.

00:59:48: also zum Beispiel wir haben da eben über über die Planung gesprochen oder über die Strategie.

00:59:53: Es ist ja oftmals gar nicht so dass ich sage ich habe nur die eine Krone, die ich jetzt da eben bemahle.

01:00:01: Dann kann ich auch mal freitags morgens anfangen und bin freitagsmittags fertig mit.

01:00:05: Also ich meine, wie gibt es die Kronen?

01:00:07: Und die darf es ja auch geben.

01:00:09: Aber die eigentliche Leistung ist doch das sich komplexe Fälle plane.

01:00:14: Ich kann also... Es ist mir unbegreiflich dass man sagen wir mal hingeht ganzen Kiefer abschleift und vorher nicht weiß, wo man hinterher hin will.

01:00:29: Also das sind so Sachen, wo ich sage da hilft mir doch die beste Technologie oder die beste Bemaltechnik oder das beste Material nix wenn ich keinen Plan habe.

01:00:43: Sehr schön!

01:00:44: Julia wir müssen leider ein bisschen aufs Gas drücken.

01:00:46: sorry es macht einfach so viel Spaß mit ihr zu reden.

01:00:51: Wir müssen jetzt tatsächlich, oder sind schon bei der letzten beiden Fragen angekommen.

01:00:55: Die würde ich dann auch relativ zügig abarbeiten weil ich glaube du hast schon viel gesagt was jetzt wahrscheinlich auch noch mal genannt wird nämlich... Was ist für dich gerade der absolut heißeste Scheiß in der Zeittechnik?

01:01:08: Also der absolut heisseste Scheiss ist für mich im Moment die digitale Farbestimmung.

01:01:15: also das ist ein System gerade auch in Bezug auf die Erfahrung, die man vielleicht nicht hat.

01:01:26: Aber nochmal richtig was bringt also wenn ich wirklich die Farben digital bestimmen kann?

01:01:33: sagen wir mal Ich nehme ein System wie Matisse und OptiShade.

01:01:38: Die haben eine Kooperation eingegangen.

01:01:43: Also die Optichate Kamera nimmt macht das Foto zerlegt praktisch das Foto in seine Bestandteile.

01:01:55: Also die beziehen sich da auf diesen LAB-Fahrbraum, so dass sie praktisch die Farbe errechnen können im Form von Algorithmen.

01:02:07: und Matisse eben bedient diesen diesen Prozess, sodass du hinterher ein Rezept rausbekommst und dein Keramiksystem hinterlegst.

01:02:19: Und du bekommst also für deinen Keramiksystem eine Rezeptur und kannst dich auf den künstlerischen Aspekt beziehen und bist relativ farbsicher einfach weil es auch vorher zu überprüfen ist.

01:02:36: Also du kannst im Labor überprüchen Auch noch mal am Mittag.

01:02:40: von der OptiShade-Kamera ist das Ergebnis, was du da gebrannt hast nahezu identisch mit dem, was Du im Mond vorfindest.

01:02:47: Also virtuelle

01:02:47: Einprobe sozusagen?

01:02:49: Korrekt ja!

01:02:50: Crazy und es funktioniert.

01:02:52: Das funktioniert Ja

01:02:53: Und dann kannst Du Dich eben auf Deine kleinen Pünktchen in Würstchen noch konzentrieren.

01:02:56: Genau Dann kommt er Spaß Sehr

01:02:59: schön Okay.

01:03:01: Und jetzt die letzte Frage Wer sollte deiner Meinung nach mein Gesprächsgast sein und warum?

01:03:09: etwas eigenwitzig, weil mich diese Frau interessiert.

01:03:12: Und zwar habe ich sie kennengelernt – das ist die Zeintechnikerin Martina Schmitz von der Zahners Praxis Marquardt Dentis in Köln.

01:03:23: Ich habe sie über Fortbildung kennengelernen.

01:03:25: Wir haben es dann auf der IDS wieder getroffen und diese Systematik, die diese Praxis hat also zwischen ihr und ihrem Chef Ja, ist eigentlich so ein bisschen das was ich mir wünschen würde.

01:03:38: Also dass es einen festen Ablauf gibt.

01:03:41: wie kommt der Patient rein?

01:03:43: Wann kommt der Zahntechniker dazu?

01:03:45: Welche Planung läuft vorweg?

01:03:48: Was muss sich alles wissen?

01:03:50: Was hat der Patient für eine Erwartungshaltung?

01:03:53: und das ganz eng abgestimmt zwischen diesen beiden Parteien, sodass ich sage Ich will einfach wissen wie die das macht und wie das funktioniert

01:04:06: Kenne ich nicht diese Frau, aber es klingt super spannend und da bin ich dann auch ganz eignützig.

01:04:10: Genau also sie arbeitet dort im Praxislabor und ja wir kennen uns eigentlich gar nicht so gut.

01:04:18: Also wie gesagt Wir haben uns über Fortbildung kennengelernt Und halten seitdem lose Kontakt und Ich denke Sie hat was zu sagen im Bezug auf Systematik.

01:04:32: Und Workflow, ja?

01:04:33: Workflow und auch Beständigkeit in diesem System.

01:04:39: Ja vielleicht hat sie ja Bock das zu machen.

01:04:41: also ich werde den Podcast auf jeden Fall hören wenn du sie erwischst und wenn sie zusagen würde und würde mich auch freuen wenn es euch herausfordert...

01:04:49: Das hört sich super gut an.

01:04:51: Ich wollte aber gerade fragen du hast die noch nicht in irgendeiner Form vorgewarnt.

01:04:57: Also sie hat mir gestern Bescheid gesagt, also sie hat gesagt dass ihr den Podcast vom Massimo gehört habt

01:05:03: und das du da genannt wurdest.

01:05:04: Hat

01:05:04: mich gratuliert, dass ich da genannt wurde und so nach wie sagt.

01:05:08: ja ich finde es eigentlich witzig, dass dass du mir gerade gratulierst weil das ist auf meiner Wiste.

01:05:15: Dann würde ich dich bitten, dass du vielleicht wirklich ein bisschen erst Kontakt herstellts, denn ich kenne sie tatsächlich nicht und das bin ich aber sehr ... gespannt und auf bin ich auch ... ... glücklich drüber, weil das sind oftmals die besten Kontakte dann.

01:05:29: Also

01:05:30: sehr gute Antworten!

01:05:31: Sehr guter Name.

01:05:32: Danke.

01:05:34: Sie ist auch Vorstandsmitglied in der EADT, also es ist noch ganz frisch aber da arbeitet sie jetzt auch mit.

01:05:43: Die ist wirklich hart an der Materie, also ich denke sie könnte interessant sein für euch.

01:05:49: Ach Julia?

01:05:51: Ich muss einfach sagen... Das Konzept geht einfach auf mit diesem Staffelstab.

01:05:55: Super, dass Massimo dich genannt hat!

01:05:57: Es hat mir eine riesige Freude bereitet, mit dir diesen Podcast aufzuzeigen und es flutschte einfach so, es matcht... Also das ist ein ganz tolles Format, was wir heute produziert haben.

01:06:07: Vielen lieben Dank.

01:06:08: Ich danke dir.

01:06:10: Und es war auch für mich ganz entspannt.

01:06:12: also wie gesagt ich war ja vorbereitet aber ich habe hier nicht drauf geguckt.

01:06:16: Jetzt mich auch gewundert waren die ganze Zeit eigentlich Augenkontakt gehabt.

01:06:20: Ja.

01:06:22: Also,

01:06:23: ich freue mich!

01:06:23: Vielen Dank.

01:06:24: Mach's

01:06:24: gut und bis ganz bald.

01:06:26: Bis ganz bald!

01:06:50: Und wenn ihr uns auf Spotify oder Apple Podcasts hört, dann hinterlasst dort auch gerne ein Bewertung und neue Feedback.

01:06:56: Wenn ihr Anmerkungen oder Fragen zu dieser Folge habt, dann schreibt uns!

01:06:59: Ihr findet uns bei Instagram und Facebook oder schreibt es an podcastat quintessenz.de.

01:07:05: Alle links und Adressen findet ihr in den Shownotes.

01:07:08: Ich sag tschüss und bis zum nächsten Mal.

01:07:14: Das war Dental Lab Inside mit Dan Krammer der Zahntechnik-Podcast mit der Leidenschaft fürs Handwerk Ein Quintessence Podcast.